• Einstellungen
Montag, 09.07.2018

Sandkastenspiele im Stadtbad

Von Dirk Westphal

Anne Eberhardt, die mit weiteren Handballerinnen der HSG Neudorf/Döbeln den Fußballern des DöbelnerSC aushalf, kam mit ihrer Mannschaft auf Turnierplatz drei ein. Foto: Lutz Weidler
Anne Eberhardt, die mit weiteren Handballerinnen der HSG Neudorf/Döbeln den Fußballern des Döbelner SC aushalf, kam mit ihrer Mannschaft auf Turnierplatz drei ein. Foto: Lutz Weidler

© - keine Angabe im huGO-Archivsys

Sand in den Haaren, herrliches Sommerwetter und die Chance, sich zwischen den zweimal zehnminütigen Spielen im Schwimmbecken des Stadtbades abzukühlen. Das 2. Beachhandballturnier der HSG Neudorf/Döbeln in Zusammenarbeit mit den Stadtwerken Döbeln war ein voller Erfolg. Insgesamt hatten sich Spieler von zwölf Mannschaften, unter anderem aus Döbeln, Dresden, Leisnig, Lommatzsch, Waldheim, Leipzig und Weißenborn, getroffen, um in den Sommerferien im Sand ihren Turniersieger auszuspielen. Spaß hatten dabei nicht nur die Aktiven, sondern auch die Badbesucher, die dem sportlichen Treiben auf der Beachanlage zusahen.

Die bekamen dann über fast acht Stunden teilweise spannende Spiele der Mixed-Teams gegeneinander zu sehen. Überraschungen blieben da nicht aus. So überzeugten bei den Fußballern des Döbelner SC nicht nur die „eingekauften“ Handballerinnen von Sachsenmeister HSG Neudorf/Döbeln, Anne Eberhardt, Sandra Laudel, Doreen Böhme und Sarah Eichhorn, sondern auch die Kicker selbst. Insbesondere die Routiniers Toni Bunzel und Patrick Peschel wiesen immer wieder ihr Geschick im Umgang mit dem Beachhandball nach. Verdienter Lohn für dieses Auftreten war am Ende Platz drei. Aber auch die Neudorf/Döbelner Talente, die unter Team Frischfleisch aufliefen, überraschten die Konkurrenz. So wurden Lucas Greim, Clemens Eichler, Lukas Runge, Selina Reichenbach, Kristin Frega, Tina Händler und Maxi Richter Gruppenerster, fielen dann aber nach knappen Niederlagen in den Platzierungsspielen gegen Sachsenpokalsieger HSG Neudorf/Döbeln – alias Team Burgergarden¨ – und gegen die Fußballer auf Platz acht zurück.

Auf dem ersten Platz kam letztendlich der Havanna-Handballclub – ein Mix von Spielerinnen und Spielern aus Weinböhla, Radeberg, der HSG Rio sowie Dresden – ein. „Diese bunte Truppe kam verdient ins Finale und setzte sich in diesem gegen Fanta 4 durch, einem Team aus Leisniger Handballern und der zweiten Neudorf/Döbelner Frauenmannschaft“, sagte Organisator Marcus Dreier und fügte an: „Das Finale wurde – wie das Spiel um Platz drei – im Shoot-Out entschieden.“ Das ist eine Art Penalty-Werfen, bei dem der Spieler seinen Torhüter anspielt, den Ball zurückgepasst bekommt und dann drei Schritte Zeit hat, den Angriff mit einem Torwurf abzuschließen.

„Es war wieder eine tolle Sache, die gut angenommen wurde. Die Mannschaften sind zufrieden gewesen und die ersten Teilnehmer haben schon angekündigt, im kommenden Jahr wieder mitspielen zu wollen“, sagte Dreier und fügte an: „Bedanken möchten wir uns ganz besonders noch einmal bei den Mitarbeitern des Stadtbades Döbeln, vor allem Simone Jentzsch, die dafür gesorgt haben, dass die Veranstaltung reibungslos über die Bühne ging.“

So ist den Organisatoren auch nicht bange, dass es beim zweiten Turnier 2018 an gleicher Stelle genauso glatt läuft, wie am Sonnabend. Denn dann werden die Sandplätze im Stadtbad von den Jugendmannschaften bevölkert werden, die am 18. August ihre Turniersieger suchen.

Desktopversion des Artikels