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Donnerstag, 14.06.2018

Rundumschlag an der Kirchstraße

Der Sportplatz soll fast vollständig erneuert werden. Auch die zusätzlichen Kosten sind bereits gedeckt.

Von Eric Mittmann

Einzig die Flutlichtanlage wird künftig noch an den alten Sportplatz Kirchstraße in Ostrau erinnern. Der Gemeinderat hat nun beschlossen, das Gelände fast vollständig zu erneuern.
Einzig die Flutlichtanlage wird künftig noch an den alten Sportplatz Kirchstraße in Ostrau erinnern. Der Gemeinderat hat nun beschlossen, das Gelände fast vollständig zu erneuern.

© Dietmar Thomas

Ostrau. Klotzen statt kleckern war offenbar das Motto bei der Sitzung des Ostrauer Gemeinderates am Dienstagabend. Die Räte beschlossen dabei unter anderem die fast vollständige Sanierung der Sport- und Freizeitanlage Kirchstraße. „Einzig die alte Flutlichtanlage bleibt, weil es sonst zu teuer gewesen wäre“, sagte Bürgermeister Dirk Schilling (CDU). „Die Fundamente für die neue Anlage werden allerdings bereits gegossen und auch die Kabel verlegt.“

Im Detail sehen die Planungen zunächst einen Rückbau der Weitsprunganlage, der Aschebahn sowie der alten Gebäude vor. Dafür entsteht eine neue Sprunganlage. Die Aschebahn wird durch eine neue 100-Meter-Sprintstrecke auf der Südseite ersetzt. Für das Vereinsgebäude entsteht in einem zweiten Bauabschnitt ein Neubau. Ebenso werden die Sitzgelegenheiten, die Spielerkabinen, die Kabine für den Stadionsprecher sowie die Fußballtore und Ballfangnetze am hinteren Trainingsplatz erneuert. Die Container sollen in die Nähe der vorhandenen Sendeanlage verlegt werden. „Diese wollen wir ohnehin vereinheitlichen“, sagte Schilling. Im hinteren Bereich der Sportanlage soll ein Trainingsplatz entstehen.

Darüber hinaus soll die Stromversorgung der Anlage überarbeitet werden. Für die Freiflächen ist ein separater Elektroanschluss vorgesehen, an den auf Höhe der Mittellinie des großen Fußballfeldes ein weiterer Stromversorgungsanschluss angebunden werde. Der Hausanschlusskasten im Vereinsgebäude muss vergrößert werden. Damit dieser auch während des zweiten Bauabschnittes genutzt werden kann, ist eine freistehende Hausanschluss-Zählersäule mit integriertem Anschlusskasten geplant. Im Rahmen des zweiten Bauabschnittes ist zudem eine elektrische Warmwasserbereitung vorgesehen.

Insgesamt soll das Projekt rund 271 000 Euro kosten, wobei 209 000 Euro auf den Landschaftsbau, 24 000 Euro für die Starkstromanlagen und 38 000 Euro Planungskosten anfallen. Im Haushalt war das Projekt zunächst mit 251 000 Euro eingestellt. „Die zusätzlichen 20 000 Euro werden wir aus der diesjährigen Sonderzuweisung des Landes decken“, erklärte Schilling.

Weitere 200 000 Euro erhält die Gemeinde von der Leader-Förderung, die die Sanierung bereits mit einem Fördersatz von 80 Prozent befürwortet hat. „Allerdings ist diese Förderung bei 200 000 Euro gedeckelt. Nichtsdestotrotz ist das eine sehr gute Quote. Für gewöhnlich werden Sportanlagen zu maximal 50 Prozent gefördert“, so der Bürgermeister.

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