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Freitag, 09.11.2018

Runder Tisch zum Industriepark Oberelbe

In Pirna setzten sich Planer, Kritiker und Einwohner mit dem Großprojekt auseinander. In einer Diskussionsrunde soll das Projekt transparenter werden.

Von Thomas Möckel

Über das neue Gewerbegebiet an der A17 soll am 14. November in einer öffentlichen Diskussion gesprochen werden.
Über das neue Gewerbegebiet an der A17 soll am 14. November in einer öffentlichen Diskussion gesprochen werden.

© Marko Förster

Pirna. Auf Drängen des Stadtrates will Pirna den Werdegang zum geplanten Industriepark Oberelbe (IPO) transparenter machen und weitere Details preisgeben. Zu dem Thema veranstaltet die Stadt am 14. November eine Informations- und Diskussionsrunde, die zweigeteilt ist. Am Anfang steht eine öffentliche Sondersitzung des Stadtrates, in der Experten das interkommunale Vorhaben am Feistenberg erläutern und vorstellen. Anschließend folgt ein runder Tisch, an dem Interessierte mit den Fachleuten ins Gespräch kommen können. Angeboten werden vier Themenschwerpunkte: 1. Natur und Landschaft, 2. Entstehungsgeschichte, 3. Ansiedlung, Zeitachse und Finanzen, 4. Städtebau und Erschließung. Zeitlich wird der Ablauf so gestaltet, dass die Gäste die runden Tische mehrmals wechseln können, um möglichst viele Infos zu sammeln. In den Gesprächen können sie auch Bedenken und Anregungen äußern. Denn noch sind einige Details ungeklärt – beispielsweise, welche Investoren sich im IPO ansiedeln wollen, welches finanzielle Risiko Pirna trägt und wie das auf den versiegelten Flächen zusammenlaufende Wasser abgeleitet wird. Die öffentliche Diskussionsrunde beginnt 18 Uhr in der Aula des Pirnaer Schiller-Gymnasiums, Seminarstraße 3.