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Freitag, 09.11.2018

Ruben Lindner holt Elblandcup

Radebeul/Meißen. Beim Heimturnier des Fechtclub Radebeul, dem 3. Elblandcup in Meißen, konnte Ruben Lindner einen überzeugenden Sieg in der B-Jugend landen. Das Turnier war Ranglistenturnier für Sachsen und Teil der beliebten Youngstercupserie. Über 100 Starter aus Deutschland, Polen, Tschechien und Dänemark nahmen teil.

Nach anfänglichen Schwierigkeiten focht Ruben Lindner sich bis ins Finale gegen den Dresdner Julien Wolf. Dabei ging Linder schnell in Führung und gab diese bis zum Endstand von 10:6 nicht ab. „Eine sehr gute Leistung von Ruben. Nachdem er schon das erste Ranglistenturnier in Liberec für sich entscheiden konnte, hat er auch diesmal mit einer souveränen Leistung überzeugt“, so Trainer Hubert Peche.

Bei den Schülern konnten Dominique Hauke und Michael Bergert mal wieder überzeugen. Bergert erreichte, wie fast immer in letzter Zeit, das Viertelfinale und traf hier auf den Dänen Claus Lund. Leider lag der Linkshänder dem jungen Radebeuler nicht und er musste sich dem Skandinavier geschlagen geben. Insgesamt der 5. Platz für Michael Bergert. Dominique Hauke focht sich ebenfalls gut durch die Vorrunden und erreichte das Viertelfinale. Als Gegner stand ihm der führende der Youngstercupserie Otto Beckmann gegenüber. Das Gefecht lief anfänglich ausgeglichen, dann erfocht sich Beckmann einen Vorsprung und brachte diesen bis zum Endstand von 5:10 nach Hause. Dominique Hauke belegte einen guten 8. Platz.

Im Damenflorett schaffte es mit Josephine Schlautmann nur ein Mädchen unter die besten 8 Fechter. Sie focht solide Vorrunden, zeigte dann im Direktausscheid Nervenstärke und taktisches Geschick. Erst im Viertelfinale war die spätere Siegerin Ella Gamke etwas besser.

„Mit den Ergebnissen können wir nicht vollkommen zufrieden sein. Wir müssen feststellen, dass andere Vereine uns hier voraus sind. Wir müssen mehr tun, um wieder bessere Platzierungen einzufahren. Was sehr gut geklappt hat war die Organisation des Turniers. Neben dem Youngstercupteam sorgten vor allem unsere helfenden Eltern und Fechter für ein gelungenes Turnier. Egal ob als Kampfrichter, Aufbauhelfer, Trainer oder Kantinenfee, viele haben mit angepackt und so zum Gelingen des Turniers beigetragen“, so Teamchef Robert Peche. (rp/rt)

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