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Freitag, 02.11.2018

Rietschener Wölfe erobern Freiburg

Im dritten Anlauf holten die Gäste aus der Oberlausitz endlich die lang ersehnten ersten Auswärtspunkte der aktuellen Verbandsligasaison. Nach vergeblichen Versuchen in Radeberg und Weinböhla behielten die Rietschener bei der Oberligareserve der HSG Freiberg in den entscheidenden Spielminuten einen kühlen Kopf und waren am Ende knapp aber keinesfalls unverdient mit 30:29 erfolgreich. Nach einer ausgeglichenen ersten Halbzeit führte Rietschen mit 12:13. Die Stahl-Männer legten nach dem Seitenwechsel ständig vor und gingen mit drei Toren in Führung (20:23, 49.). Aber die Rietschener Kräfte schwanden und die Führung schmolz. Nach 54 Minuten gelang Freiburg der Ausgleich. Das Momentum war klar auf Freiberger Seite, aber eine Rietschener Auszeit schlug voll ein. Mit drei Toren am Stück und weiteren entscheidenden Paraden von Stefan Richter konnte der SSV auf 26:29 davonziehen (59.) – teilweise auch mit etwas Glück beim Abschluss (abgefälscht und in der Bedrängnis). Und auch auf die offene Manndeckung reagierte Rietschen gut, ließ sich jedoch nicht aus dem Konzept bringen. Pässe wurden sicher auf den freien Mann gespielt und dort wo es ging, nahm man Foulspiele der Abwehr an. So verstrich die Zeit. Der SSV spielte sich dabei insgesamt 2 Wurfsituationen heraus und verwandelte eine davon. Das reichte an diesem Tag. (ssch)

Rietschen: Richter, Mertinatsch – Noack (3), Opitz (1), Hilke (4/4), Hänchen (4), Walter (6), Kelch (3), Mrosk (2), Lehmann (1), Holubek (6)