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Freitag, 09.11.2018

Rietschener Männer kassieren erste Heimniederlage

Der Rietschener Markus Hänchen hat sich am Kreis durchgesetzt und freie Wurfbahn. Zu viele dieser Chancen wurden aber liegen gelassen.Foto: Joachim Rehle
Der Rietschener Markus Hänchen hat sich am Kreis durchgesetzt und freie Wurfbahn. Zu viele dieser Chancen wurden aber liegen gelassen. Foto: Joachim Rehle

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Zum ersten Mal in dieser Saison musste sich der SSV Stahl Rietschen nach einem großen Kampf im heimischen Stahlwerk gegen den Aufsteiger vom KJS Dresden mit 26:30 (8:12) geschlagen geben. Wieder einmal angepeitscht durch das zahlreich erschienene heimische Publikum starteten die Gastgeber gut in die Partie. Das geforderte Tempospiel brachte die ersten Erfolge zum 5:2 in der 10. Spielminute. Was danach folgte, wollte dem Trainergespann Gähler/Gröscho so gar nicht gefallen: viele liegen gelassene Chancen, das Tempospiel beendet, auch eine Auszeit brachte nichts. Die Gäste zogen bis zur Pause auf 8:12 davon. In der zweiten Hälfte war es ein Auf und Ab, besonders Mannschaftskapitän Richard Walter wusste sich mit sehenswerten Treffern in Szene zu setzen. So konnte er auch in doppelter Unterzahl nach einem Zuspiel von Marcus Noack einnetzen, sodass der Rückstand erneut auf zwei Tore abschmelzen konnte. Dennoch halfen alle Bemühungen nichts. Es gelang der Mannschaft trotz aller Leidenschaft und Siegeswillen nicht, den berühmten „Bock“ umzustoßen und nach der Anfangsphase der ersten Halbzeit wieder eine eigene Führung zu beanspruchen. Nachdem es weitere Zeitstrafen zu überwinden galt und der Ball einfach nicht den Weg ins Tor finden wollte, lagen die Stahlmänner fünf Minuten vor Schluss sogar mit sieben Toren im Rückstand. Eine weitere Auszeit sollte die Mannschaft noch einmal wachrütteln, jetzt nicht vor heimischem Publikum unter die Räder zu kommen. Es wurde auf eine offensive Manndeckung umgestellt, um schnellere Torabschlüsse zu generieren. Dies gelang leider nur bedingt und es konnte zum Endstand von 26:30 lediglich Ergebniskosmetik betrieben werden. „Ich kann meiner Mannschaft heute keinen Vorwurf machen, dass sie nicht gekämpft haben. Ich denke jeder, der in der Halle war, hat gesehen, dass sie sich zu keiner Zeit der Partie aufgegeben haben. Letztendlich haben wir einfach zu viele Möglichkeiten liegen gelassen, um hier zwei Punkte zu holen“, resignierte ein deutlich angeschlagener Gähler nach dem Spiel. (rsch)