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Freitag, 05.10.2018

Rietschen schießt Neugersdorf ab

Verbandsliga Männer

Im Stahlwerk war diesmal der „Verbandsliga-Dino“ zu begrüßen. Der TBSV Neugersdorf – seit einer Ewigkeit in dieser Liga – befindet sich nach drei Niederlagen am Stück aber in der Krise und kassierte in Rietschen die vierte. Am Ende siegten die Stahl-Männer mit einem die Gäste deprimierenden 39:24. Neugersdorf ging zwar mit einem Siebenmeter 0:1 in Führung, aber die Stahlmänner legten gleich nach. Bis zur 8. Minute blieb es ausgeglichen, aber dann konnte sich Rietschen mit höchster Konzentration und Kampfeswillen absetzen (10:5/15.). Aber das war nicht genug, mit einem zusätzlichen 4:0-Lauf konnte der Vorsprung auf 14:6 ausgebaut werden. Die darin liegende Auszeit der Gäste hatte unsere Männer nicht aus dem Konzept gebracht. Neugersdorf tat sich schwer, die wieder mal starke Abwehr der Rietschener zu durchbrechen. Und somit hieß es zur Halbzeit 18:11, zumindest dachte man es. Aber die Hausherren hatten noch einen direkten Freiwurf, den Holubek ausführte und auch noch verwandelte. Das Stahlwerk tobte und man ging mit 19:11 in die Pause.

Die zweite Halbzeit begann ein wenig stockend (19:13), aber mit einem starken 6:0-Lauf konnten sich die Gastgeber bis auf elf Tore absetzen. Über die weiteren Stationen von 26:16, 27:18, 29:18 und 30:20 lief das Spiel weiterhin konzentriert ab, während bei den Gästen die Köpfe vor Enttäuschung nach unten gingen. Zum Schlusspfiff stand es dann 39:24 für das Stahlteam und die Stimmung war wieder phänomenal. (rsch)

Rietschen: Richter, Mertinatsch – Noack (4), Opitz (1), Hilke (3), Hähnchen (5), Walter (7), Kelch (1/1), Philipp (1), Mrosk (2), Lehmann (3), Obier (2), Holubek (10)

Ostsachsenliga Männer

Die Schleifer Lok-Männer haben im Heimspiel den Vorjahresvizemeister OHC Bernstadt mit 32:25 bezwungen. Besonders mit ihrer Abwehrarbeit konnten die Schleifer zu Beginn glänzen. Das Spiel nach vorne gestalteten die Männer aus Schleife mit viel Intelligenz und einer guten Wurfgenauigkeit. Dadurch konnte man bis zur elften Spielminute einen 8:2-Vorsprung herausarbeiten. Das Spiel lief nun ausgeglichener ab. Bernstadt konnte die Lok ein wenig aus dem Spielfluss bringen. Es reichte aber noch zu einer guten 15:11-Halbzeitführung für Schleife. Schleife gab von Anfang an wieder Volldampf, sodass man gegen überforderte Bernstädter ganz schnell zu einem 21:14-Zwischenstand voranschritt. Der Rest des Spieles ging nun wieder ausgeglichener zu. Auf Bernstädter Seite konnte sich Alexander Paul mit seinen genauen Rückraumwürfen auszeichnen, gegen die die Lok sehr alt aussah. Auf der Gegenseite konnte Paul Präkelt mit seinen vielen präzisen Außenwürfen glänzen. Lok eroberte so den zweiten Tabellenplatz. (sb)

Schleife: Hubatsch, Ruhland – S. Becker (8/4), M.Krautz (6), Masula (4), Präkelt (8), M. Becker (3), F. Becker, Lößner (1), Bohla, Juskowiak (1), D. Krautz (1)