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Freitag, 09.11.2018

Radwegbau bis an die Harthaer Ortsumgehung

Im Mai soll das zweite Teilstück des ersten Abschnitts fertig sein. Wie es danach weitergeht, ist noch unklar.

Von Frank Korn

Am Radweg von Waldheim nach Rochlitz werden in der Nähe der Umgehungsstraße in Hartha die Arbeiten fortgesetzt.
Am Radweg von Waldheim nach Rochlitz werden in der Nähe der Umgehungsstraße in Hartha die Arbeiten fortgesetzt.

© Dietmar Thomas

Hartha. Anfang Oktober wurde das erste, 1,9 Kilometer lange, Teilstück des Radwegs Zschopau-Mulde, der einmal von Waldheim bis nach Rochlitz führen soll, feierlich übergeben (DA berichtete). Nun geht es mit dem zweiten Teil des ersten Bauabschnitts von Waldheim bis zur Ortsumgehung Hartha weiter, dessen Länge knapp drei Kilometer beträgt.

Die Mitarbeiter der ausführenden Firma Strabag haben am Ende dieses Abschnitts begonnen, den Untergrund vorzubereiten, und arbeiten sich weiter in Richtung Waldheim vor. „Bis voraussichtlich Mai 2019 wird das Teilstück bis zur Ortsumgehung Hartha fertiggestellt. Die aktuellen Kosten für den Abschnitt von Waldheim bis Hartha liegen bei rund 2,4 Millionen Euro“, sagte Nicole Wernicke, Pressesprecherin des Landesamtes für Straßenbau und Verkehr (Lasuv). Das Lasuv übernimmt sowohl die Planung als auch die Finanzierung und Umsetzung des Projektes.

Wann der gesamte Radweg einmal fertiggestellt sein wird, darüber kann die Pressesprecherin keine Prognose abgeben. „Die Realisierung der weiteren Abschnitte erfolgt sukzessive. Hier sind teilweise Schutzgebiete betroffen und noch artenschutzrechtliche Untersuchungen erforderlich“, so Nicole Wernicke. In Abhängigkeit der Ergebnisse seien zur Erlangung des Baurechtes deshalb abschnittsweise Planfeststellungsverfahren unumgänglich. „Ein belastbarer Zeitplan kann daher derzeit nicht genannt werden. Bei günstigem Verlauf kann es im Jahr 2019 zur Realisierung eines weiteren Teilabschnittes kommen“, sagte Wernicke.

Der Radweg von Waldheim nach Rochlitz soll zu einer etwa 20 Kilometer langen Verbindung zwischen den beiden Radwanderwegen entlang der Zschopau und der Mulde werden. Die Städte und Gemeinden entlang der ehemaligen Bahnstrecke haben das Land gekauft und stellen einen Teil davon dem Lasuv für den Bau des Radweges zur Verfügung. Seit 2009 wird an der Umsetzung des Radwegs gearbeitet. Dafür wurde die Einwilligung der Gemeinden benötigt. Ebenso musste die Strecke beräumt werden. Nun wird gebaut, aber bis zur Fertigstellung dauert es noch. So heißt es für die Radfahrer weiter warten, bis sie vollständig über den Bahndamm fahren können. (DA/mit je)

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