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Montag, 09.07.2018

Radfahrerin wird vom Lkw erfasst

Die Frau wurde am Nieskyer Zinzendorfplatz unter dem Fahrzeug eingeklemmt.

Ein Lkw überrollte eine Radfahrerin an der Horkaer Straße.
Ein Lkw überrollte eine Radfahrerin an der Horkaer Straße.

© André Schulze

Niesky. Eine Radfahrerin ist am Montag am frühen Nachmittag in Niesky schwer verletzt worden. Beim Überqueren der Horkaer Straße am Zinzendorfplatz wurde sie von einem Schüttgut-Lkw erfasst, der Richtung Kreuzung unterwegs war. Die Straße musste daraufhin gesperrt werden. Die Feuerwehr der Stadt Niesky war im Einsatz und gab technische Hilfestellung beim Bergen der verunfallten Frau. Sie war samt Fahrrad unter dem Lkw eingeklemmt. Anschließend wurde sie mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus gefahren. Die Ermittlungen zum Unfallhergang und ob ein Verschulden der Frau vorliegt, dauern laut Polizei noch an. (szo)

Aus dem Polizeibericht vom Montag

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Polizei und Staatsanwalt reagieren schnell bei Drogenverdacht

Görlitz. In der Nacht zu Montag, gegen 3.30 Uhr, hat eine Streife des Polizeireviers Görlitz am Marienplatz einen 20-jährigen Syrer vorläufig festgenommen. In der Bekleidung des Beschuldigten fanden die Beamten bei einer Kontrolle eine geringe Menge Marihuana, ein Messer sowie in seiner Geldbörse fast 1000 Euro Bargeld. Da gegen den Beschuldigten der Verdacht des Handel Treibens mit Betäubungsmitteln bestand, hielten die Polizisten noch in der Nacht Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Görlitz. Ein Staatsanwalt entschied, die Wohnung des Mannes an der Konsulstraße unverzüglich zu durchsuchen. Ein Rauschgiftspürhund der Polizeidirektion Görlitz rückte an. Der Diensthund fand weitere rund 25 Gramm Marihuana, die durchsuchenden Beamten zudem Utensilien für den Verkauf von Drogen und Aufzeichnungen, die den Verdacht der bisherigen Ermittlungen erhärteten. Die Polizisten stellten die Beweismittel, das aufgefundene Bargeld und das Messer des Mannes sicher. Auch zwei Begleiter des Beschuldigten, junge Görlitzer im Alter von 16 und 17 Jahren, waren in der Vergangenheit wegen Drogendelikten mit dem Gesetz in Konflikt geraten. Bei dem 16-jährigen fanden die Beamten szenetypische Klipptütchen mit Resten von Cannabis und Utensilien für den Drogenkonsum. Das Rauschgiftkommissariat der Görlitzer Kriminalpolizeiinspektion führt zu diesem Fall die weiteren Ermittlungen. Über das Schicksal des 20-jährigen Syrers wird die Staatsanwaltschaft befinden. Die Untersuchungen dauern an.

Polizeipräsenz führt zu weniger Straftaten

Görlitz. In der vergangenen Woche hat die Polizei in den Nachtstunden zwischen Dienstag und Sonntag im Stadtgebiet von Görlitz verstärkt Personen kontrolliert. Die deutlich sichtbare Präsenz der uniformierten Streifen des örtlichen Reviers, des Einsatzzuges der Polizeidirektion und der sächsischen Bereitschaftspolizei wurde offenbar auch von Kriminellen wahrgenommen. In den fünf Nächten geschahen im Stadtgebiet weniger Einbrüche oder Diebstähle als sonst. Die Beamten überprüften insgesamt rund 160 Personen. Dabei handelte es sich zumeist um junge Görlitzer, Asylsuchende oder polnische Staatsbürger, die sich zu nächtlicher Stunde im Stadtgebiet aufhielten. Im Ergebnis stellten die Polizisten fünf Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz und eine ordnungswidrige Trunkenheitsfahrt eines Fahranfängers fest. Auch die am Freitag bereits vermittelte Täterstellung zweier Diebe auf polnischem Hoheitsgebiet fußte auf diesem Kontrolleinsatz der Polizei. Mit den Ermittlungen zu den Straftaten wird sich der Kriminaldienst des örtlichen Reviers befassen. Die Bußgeldstelle der Stadt Görlitz wird den betroffenen Autofahrer anschreiben. Die Polizei wird die verstärkten Kontrollen im Görlitzer Stadtgebiet auch in den kommenden Wochen fortführen.

Mazda und Fiat verschwunden

Görlitz. In der Nacht zum Montag sind in Görlitz zwei Fahrzeuge verschwunden. So entwendeten Unbekannte einen Mazda 3 an der Friedhofstraße. Den Zeitwert des roten Pkw mit Baujahr 2015 bezifferte sein Eigentümer mit circa 20000 Euro. An der Promenadenstraße fehlte ein weißer Fiat. Der drei Jahre alte Kleintransporter war laut Eigentümer mit Werkzeugen im Wert von etwa 8000 Euro beladen. Der Zeitwert des Wagens lag bei geschätzt 15000 Euro. Nach den Fahrzeugen wird international gefahndet. Die Ermittlungen führt in beiden Fällen die Soko Kfz.

Trunkenheit im Verkehr

Hähnichen Eine Streife des Polizeireviers Görlitz hat in der Nacht zu Montag an der Quolsdorfer Straße in Hähnichen die Fahrtauglichkeit eines Passat-Fahrers kontrolliert. Dabei bemerkten die Beamten Alkoholgeruch in der Atemluft des 33-jährigen Deutschen. Der Wert des Atemtestes von umgerechnet 2,24 Promille führte zur Anzeige wegen Trunkenheit im Straßenverkehr. Den Führerschein des Mannes nahmen die Polizisten nach einer Blutentnahme in Verwahrung. Die Staatsanwaltschaft wird sich mit dem Fall befassen.

Teures Mountainbike gestohlen

Zittau. In den zurückliegenden Tagen sind bisher Unbekannte in einem Wohnhaus an der Edmund-Kretschmer-Straße in Zittau in eine Kellerbox eingebrochen. Die Täter hatten es offenbar gezielt auf ein hochwertiges Mountainbike mit einem Karbonrahmen abgesehen. Mit dem schwarz-weißen Bike vom Typ Scott Scale im Wert von rund 5000 Euro verschwanden die Diebe spurlos. Die Tat fiel dem Eigentümer am Sonntagvormittag auf. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Nach dem Zweirad wird gefahndet.

Skoda gestohlen

Großschönau/Waltersdorf. An der Hauptstraße in Waltersdorf haben es am Montagmorgen Unbekannte auf einen Skoda abgesehen. Der graue Octavia war fünf Jahre alt und hatte laut Eigentümerangaben noch einen Zeitwert von etwa 12000 Euro. Nach dem Wagen wird international gefahndet. Mit den Ermittlungen zum Diebstahl befasst sich die Soko Kfz.

Ölfilm auf dem Tauerwiesenteich

Boxberg. In den vergangenen sechs Wochen ist auf dem Tauerwiesenteich in Boxberg ein etwa 15 Quadratmeter großer Ölfilm entstanden. Das 90 Hektar umfassende Gewässer ist Teil des Biosphärenreservates Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft. In der Nähe des Öls verendeten vier Eisvögel. Nach ersten Ermittlungen ist eine Verschmutzung aus zufließenden Gewässern ausgeschlossen. Mögliche Ursache soll ein Leck an einem Boot gewesen sein, aus dem das Öl ins Wasser gelangte. Die Kriminalpolizei hat die Untersuchungen wegen des Verdachts einer Umweltstraftat aufgenommen. Kriminaltechniker sicherten, unterstützt von der Freiwilligen Feuerwehr Boxberg, Wasserproben, deren Untersuchung noch aussteht. Gefahr für den Fischbestand soll nicht bestehen.

Fünf Festnahmen folgen vier Gefängnisaufenthalte

Görlitz. Am vergangenen Wochenende und am Montag nahm die Bundespolizei eine Frau sowie vier Männer fest. In vier dieser fünf Fälle führte der Weg nach der Festnahme unmittelbar ins Gefängnis. Im fünften Fall stand dem Verurteilten genügend Bargeld zur Verfügung. Damit konnte er eine endgültige Verhaftung vermeiden. Bei der festgenommenen Frau handelt es sich um eine Görlitzerin, die am Sonnabend gegen 2.45 Uhr im Görlitzer Stadtpark angetroffen wurde. Bei der anschließenden Kontrolle ist zunächst festgestellt worden, dass das Amtsgericht Görlitz Mitte Juni dieses Jahres Sitzungshaft angeordnet hatte. Demnach war die wegen des Verdachts des Erschleichens von Leistungen verdächtige Angeklagte nicht zu ihrem Hauptverhandlungstermin erschienen. Eine Streife des Neißereviers brachte sie schließlich in eine Vollzugsanstalt. Vorher jedoch sind der 18-Jährigen 0,5 Gramm Marihuana sowie 0,3 Gramm Crystal abgenommen worden. Den Stoff hatte eine Beamtin im BH der Frau entdeckt. In diesem Zusammenhang ist Anzeige wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz erstattet worden.

Die zweite Festnahme am Sonnabend, die gegen 21.15 Uhr auf dem Autobahnrastplatz Wiesaer Forst erfolgte, richtete sich gegen einen polnischen Bürger. Der 42 Jahre alte Beschuldigte steht im dringenden Verdacht, mehrfachen Betrug begangen zu haben. Das Amtsgericht Leipzig hatte deshalb im Juni vor zwei Jahren die Untersuchungshaft angeordnet. Der Ermittlungsrichter des Amtsgerichts Görlitz setzte später den Leipziger Haftbefehl in Vollzug, anschließend ging es mit dem Mann in einem Streifenwagen in die Messestadt.

Immer wieder kommt es vor, dass Verurteilte festgestellt werden, auf deren Namen mehr als ein Haftbefehl ausgestellt ist. So auch am Sonntagabend gegen 21.15 Uhr, als ein 25-Jähriger aus Polen bei Kodersdorf den Fahndern ins Netz ging. Die Staatsanwaltschaft Ingolstadt hatte erst im Januar, dann nochmals im August 2016 per Haftbefehl eine Fahndung nach ihm veranlasst. Gegenüber dem Amtsgericht Ingolstadt waren erst wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis Schulden in Höhe von 1101,42 Euro, später wegen Strafvereitelung nochmals 325 Euro angefallen. Wegen akuter Geldnot trat der Betroffene seine Ersatzfreiheitsstrafe an.

Ungefähr zeitgleich klickten auch in Krauschwitz die Handfesseln. Ein polnischer 41-Jähriger wurde erst in die Dienstelle mitgenommen, nach einiger Zeit in die Justizvollzugsanstalt gebracht. Ihm fehlten 370 Euro, um eine Geldstrafe aus dem Jahr 2017 zu begleichen. Die Geldstrafe geht auf einen Strafbefehl des Amtsgerichts Hersbruck wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis zurück.

Nur demam Montag, gegen 1.30 Uhr bei Kodersdorf festgenommenen polnischen Staatsangehörigen (37) gelang es, der Vollzugsanstalt aus dem Weg zu gehen. Der 37-Jährige legte 828,50 Euro in Gegenwart der Ordnungshüter auf den Schreibtisch. Der Betrag umfasst eine Geldstrafe als auch Verfahrenskosten, die nach einer Verurteilung durch das Amtsgericht Frankfurt am Main wegen Diebstahls geringwertiger Sachen zustandegekommen waren. (ots)

Schwarzgearbeitet, unerlaubt aufgehalten, Urkundenfälschung

Görlitz. Am Sonnabendabend ertappte die Bundespolizei einen Ukrainer. Ihm wird nun Schwarzarbeit, unerlaubter Aufenthalt im Bundesgebiet als auch Urkundenfälschung vorgeworfen. Der 54-Jährige saß in einem ukrainischen Linienbus, der auf dem Autobahnrastplatz „An der Neiße“ gestoppt wurde. Aus der Fahrt nach Hause wurde allerdings nichts. In seinem Portemonnaie war eine gefälschte rumänische Identitätskarte entdeckt worden. Später gesellte sich zu diesem falschen Dokument noch ein total gefälschter bulgarischer Ausweis hinzu. Noch bevor im Gepäck des Verdächtigen Werkzeuge gefunden wurde, räumte dieser ein, im Raum Köln ohne Genehmigung gearbeitet zu haben. Sowohl die illegale Erwerbstätigkeit als auch die Fälschungen führten zum Verlust des Reiserechts. Nach Einleitung entsprechender strafrechtlicher Ermittlungen ist der Fall an die zuständige Ausländerbehörde übergeben worden. Zum Fall für die Ausländerbehörde wurde am gleichen Abend auch eine Frau aus der Ukraine. Die 30-Jährige, die sich auch auf dem Nachhauseweg befand, ist offenbar mehrfach in der Vergangenheit einer unerlaubten Erwerbstätigkeit im Bundesgebiet nachgegangen. Außerdem muss sie sich vorwerfen lassen, ein rechtswidrig erlangtes polnisches Visum gebraucht zu haben. Auch sie konnte sich nach der Aufdeckung der Verstöße gegen das Aufenthaltsgesetz und gegen das Sozialgesetzbuch (Drittes Buch) nicht mehr auf ihr Reiserecht berufen. Vor Übergabe an die Ausländerbehörde sind in ihrem Fall 800 Euro illegal erlangter Arbeitslohn beschlagnahmt worden. Der Bus, in dem die Ukrainerin saß, war auf dem Rastplatz Wiesaer Forst kontrolliert worden.

Dachrinnen entwendet

Görlitz. Am Sonntagvormittag wurden Bundespolizisten in Görlitz auf einen Radfahrer aufmerksam. Dieser radelte gegen 10 Uhr aus Richtung Salomonstraße über die Bahnhofstraße in Richtung Berliner Straße. Das Problem des Radlers war, dass dieser in Schlangenlinie fuhr. Daraufhin angehalten erklärte der polnische Mann, dass er ein Bier getrunken habe. Auf die Frage, woher die Dachrinnen stammen, die er mit dem Drahtesel transportiere, antwortete der 33-Jährige tatsächlich mit „zapp za rapp“ ... . Hinzugerufene Polizisten des Reviers Görlitz kamen vor Ort und kümmerten sich um den Angetrunkenen und um dessen Beute.

Ohne Haftpflichtversicherung auf der Autobahn unterwegs

Görlitz. Wie sich herausstellte, fehlte einem Audi TT seit knapp fünf Monaten der notwendige Haftpflichtversicherungsvertrag. Das Fahrzeug mit Münchener Kennzeichen war in der Nacht zum Sonntag zwischen den Autobahnanschlussstellen Kodersdorf und Nieder Seifersdorf beobachtet worden. Nachdem die Streife herausgefunden hatte, dass etwas mit der Pflichtversicherung nicht stimmt, erfolgte eine Kontrolle. Der 28-jährige polnische Fahrer des Audi teilte dabei mit, dass er den Wagen nach erfolgter Reparatur in Polen nun zur Eigentümerin in die bayrische Landeshauptstadt bringe. Das Fahren entgegen der Versicherungspflicht wird nun Konsequenzen sowohl für den Kraftfahrer als auch für dessen polnische Bekannte haben. Gegen beide wurde Strafanzeige erstattet. Die weiteren Ermittlungen dazu führt das Autobahnpolizeirevier Bautzen.

Gegen das Betäubungsmittelgesetz verstoßen

Görlitz. Zwei Männer aus Görlitz (20, 39) sowie ein Mann aus Neukirch (20) haben gegen das Betäubungsmittelgesetz verstoßen. Der 20-jährige Neißestädter war am Sonnabendnachmittag auf dem Demianiplatz mit zwei Gramm Cannabis und Brocken einer Ecstasy-Tablette erwischt worden. In der darauffolgenden Nacht lief der 20-jährige Neukircher in der Nähe des Görlitzer Bahnhofes einer Bundespolizei-Streife mit einem Gramm Cannabis, Cannabisblüten sowie 16 Ecstasy-Tabletten in die Arme. Bei dem 39-jährigen Görlitzer fanden sich 0,5 Gramm Crystal. Die Kontrolle fand Sonntagmittag in der Bahnhofstraße statt. Nach Sicherstellung des Rauschgiftes ermittelt nun in zwei Fällen das Görlitzer Polizeirevier, in einem Fall die Bundespolizeiinspektion Ludwigsdorf.