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Freitag, 10.08.2018

Radebeuler entdecken ihre Stadt

Am 18. August führen die Radebeuler Begegnungen von der Oberlößnitz nach Kötzschenbroda.

Die Expedition beginnt auch diesmal, wo sie zuletzt endete. Treffpunkt ist die Wach’sche Villa, heute Geschäftsstelle der Kinderarche Sachsen, Augustusweg 62. Ziel der Wanderung ist in diesem Jahr der Anger in Altkötzschenbroda.
Die Expedition beginnt auch diesmal, wo sie zuletzt endete. Treffpunkt ist die Wach’sche Villa, heute Geschäftsstelle der Kinderarche Sachsen, Augustusweg 62. Ziel der Wanderung ist in diesem Jahr der Anger in Altkötzschenbroda.

© Archiv/Norbert Millauer

Radebeul. Nunmehr zum achten Mal setzen sich Radebeuler in Bewegung, um Radebeuler kennenzulernen. Auf den Tag genau vor 17 Jahren hatte die erste Expedition 2001 von Kötzschenbroda nach Wahnsdorf geführt. Seitdem wurden in loser Folge alle Radebeuler Ursprungsgemeinden von Radebeulern freudig inspiziert.

Eine Besonderheit der diesjährigen Begegnung wird die fachkundige Führung in doppelter Besetzung sein. Der Freizeithistoriker Hans-Georg Staudte, welcher von Anbeginn die Expeditionen ortskundig begleitet hatte, erhält Unterstützung durch den Historiker Frank Andert.

Die Expedition beginnt auch diesmal, wo sie zuletzt endete. Treffpunkt ist die Wach’sche Villa, heute Geschäftsstelle der Kinderarche Sachsen, Augustusweg 62. Nach der Begrüßung durch die Oberlößnitzer wird ein kleiner Startimbiss gereicht. Unterwegs gibt es vieles mitzuteilen über geschichtliche Ereignisse, heitere Episoden, gelungene Sanierungen, kühne Zukunftspläne und geheimnisvolle Turm- kapseln. Die Expeditionsteilnehmer erfahren, wo sich in Kötzschenbroda Galgenberg und Hühnertunnel befunden haben.

Die Route führt vorbei an Villen, Plattenbauten, Bauernhöfen, Kirchen, Museen, Denkmälern, Kunstobjekten, Schmuckplätzen und Parkanlagen. Erinnert wird an Persönlichkeiten wie Friedrich Eduard Bilz, Karl May, die Gebrüder Ziller, Augustin Prescher, Isolde Klemmt und Karl Reiche.

Beim Überschreiten der Gemeindegrenze zwischen Serkowitz und Kötzschenbroda übergeben die Oberlößnitzer den Staffelstab, und die Ankömmlinge werden traditionell mit Brot und Salz, Wasser und Wein empfangen.

Danach ist es nicht mehr allzu weit. An einer reich gedeckten Kaffeetafel im Innenhof der Kulturschmiede, Altkötzschenbroda 21, klingt die Exkursion gesellig aus. Wissbegierige können sich ins „Land der Fantasie“ begeben oder in der Heimatstube Kötzschenbroda Dokumentationen von den vergangenen Radebeuler Begegnungen sowie von der Einweihung des ersten sanierten Gebäudes in Altkötzschenbroda vor 25 Jahren anschauen.

Für die sechs Kilometer lange Strecke werden sechs Stunden benötigt. An allen Stationen erhalten die Teilnehmer der Expedition Gelegenheit, mit Spezialisten und Insidern ins Gespräch zu kommen. Von wo aus und wie weit man mitlaufen will, liegt im eigenen Ermessen. Kommen und Gehen ist jederzeit möglich. (SZ)

Stationen und Zeiten unter www.radebeul.de