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Freitag, 01.06.2018 Fußball-Landesliga

Radebeul vor dem letzten Schritt

RBC erwartet Grimma und will Klassenerhalt bejubeln. GFV hofft auf Schützenhilfe, Riesa gastiert in Eutritzsch.

© Symbolfoto: Claudia Hübschmann

Radebeul. Im HOT-Sportzentrum in Hohenstein-Ernstthal geht es am Samstag rund. Nach dem erfolgreichsten Jahr in der 113-jährigen Vereinsgeschichte wird der VfL als Sachsenmeister und Aufsteiger in die Oberliga geehrt. Offen ist dagegen, wer die Medaillenplätze belegen wird. Der FC Grimma (46 Punkte), der FC 1910 Lößnitz (44), Neuling Großenhainer FV (44) und der FV Eintracht Niesky (39) bewerben sich um die Podestplätze.

Die Großenhainer gastieren am Sonntag beim BSC Rapid Chemnitz (11.). Erwartungsgemäß verabschiedete sich Rapid mit der bis dato drittbesten Rückrundenbilanz aus der Abstiegsregion, hat den Ligaverbleib aber noch nicht in der Tasche. Garant des sportlichen Aufschwungs der Chemnitzer ist in erster Linie Florian Mielke. Der 1,95-m-Stürmer erzielte 29 der insgesamt 48 Tore für den BSC und wird zur kommenden Saison zum VfB Auerbach wechseln.

Florian Mielke hatte auch beim Hinspiel in der Großenhainer Jahnkampfbahn getroffen, aber die 2:4-Niederlage nicht verhindern können. Torsten Marx und Clemens Krüger hatten jeweils ein Doppelpack geschnürt. Marx, der seinen Vertrag verlängert hat, ist mittlerweile mit insgesamt 21 Treffern auf Rang zwei der Liga-Torschützenliste geklettert.

Schützenhilfe im Kampf um einen Medaillenplatz können die Radebeuler leisten, die bereits am Samstag ab 15 Uhr im heimischen Weinbergstadion den FC Grimma erwarten. Für den RBC, der in der Muldestadt mit 0:2 verloren hatte, steht viel auf dem Spiel, denn der Tabellenzehnte ist mit 30 Zählern noch nicht aller Abstiegssorgen ledig. Durch den Oberliga-Abstieg der Kamenzer wird es vier Absteiger in der Sachsenliga geben. Der VFC Plauen II (Rückzug) steht als Absteiger bereits fest, Eutritzsch (21 Punkte), Reichenbach (23) und Zwenkau (25) sind akut gefährdet. Läuft es optimal, können die Karl-May-Städter am Wochenende den Ligaverbleib feiern.

Der SV Lipsia 93 Eutritzsch erwartet ebenfalls am Samstag die BSG Stahl Riesa (7./33 Punkte), die praktisch schon für die kommende Landesliga-Saison planen kann. Die Gastgeber holten bisher alle (!) Punkte zu Hause und verloren ihre zwölf Auswärtspartien. Das Hinspiel gewannen die Riesaer mit 2:1. In den letzte sechs Minuten drehten Paul Kiontke und Philipp Schröter mit ihren Toren die Partie zugunsten der BSG Stahl. (js)