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Freitag, 24.08.2018

Premiere bei den „Oldies“

Die Ü-60-Oldies der SpVgg Knappensee gehörten am Samstag zu den sechs Teilnehmern eines erstmalig auf der Ebene des Nordostdeutschen Fußballverbandes (NOFV) ausgetragenen Turniers für diese Altersklasse. Nachdem das Vorhaben 2017 noch scheiterte, unternahm der Gastgeber „NSF Gropiusstadt“ aus dem Berliner Bezirk Neukölln in Abstimmung mit dem NOFV einen erneuten Versuch. Neben den Gastgebern aus Berlin beteiligten sich nun zwei Teams aus Mecklenburg, ein Team aus Sachsen-Anhalt und zwei Teams aus Sachsen. Alle hatten ein sehr gutes Niveau für diese Altersklasse an diesem Tag. Es war knapp: Drei der 15 Partien endeten torlos und die Hälfte mit dem Ergebnis 1:0.

Die Geschichte der Knappensee-Oldies ist für dieses Turnier somit auch schnell erzählt. Nach einem 0:0-Auftakt gegen den Gastgeber folgten drei Niederlagen am Stück (1. FC Neubrandenburg /TSG Neustrelitz 0:1, BSG Stahl Riesa 0:1 und BSG ScanHaus Marlow/Rostocker FC 0:2). Besonders in den Spielen gegen Neubrandenburg/Neustrelitz und Marlow/Rostock wurden beste Chancen auf eine eigene Führung liegengelassen, gegen Riesa die einzige Unaufmerksamkeit bestraft. Einmal in Rückstand geraten, war es für alle Teams an diesem Tag schwer, Spiele noch zu drehen. Dass die Oldies das Toreschießen aber nicht verlernt hatten, zeigten sie in der letzten Begegnung gegen SV Germania Wernigerode, die mit 3:0 (2 x Harry Dollerschell, Siegmund Heidrich) gewonnen wurde. Damit konnte in der Schlussrechnung noch Rang 4 erreicht werden. Völlig verdienter Sieger wurde der zweite sächsische Vertreter, die BSG Stahl Riesa, die ohne Gegentor blieb. Erwähnenswert ist, dass der Gastgeber mit viel Aufwand und Herzlichkeit eine perfekte Durchführung dieser Veranstaltung gewährleistet hat. (SH)

Für die SpVgg Knappensee waren im Einsatz: Armin Wetzlich, Axel Schiwon, Horst Uecker, Heinz Hörenz, Gerold Kreuz, Joachim Brückner, Werner Mark, Uwe Heidrich, Siegmund Heidrich, Herbert Becker, Harry Dollerschell, Manfred Holder, Eberhard Greibig, Uwe Preibsch und Mannschaftsleiter Klaus Noack.

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