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Freitag, 06.07.2018

Positive Bilanz der Döbelner Teams

Es war eine erfolgreiche Saison aus Sicht des Keglerverbandes Leipzig Bereich Döbeln. Die meisten Mannschaften erreichten ihre Saisonziele und platzierten sich sogar darüber hinaus.

Mit zwei Mannschaften war der Regionalbereich Döbeln in der 2. Verbandsliga Sachsen am Start. Die Kegler des Döbelner SC und die Geringswalder Kegler spielten in der vierthöchsten Spielklasse Deutschlands eine gute Rolle. Die Geringswalder schafften als Aufsteiger den Klassenerhalt überraschend deutlich. Und dass trotz kleinerer Eingewöhnungsprobleme wie der Punktspielniederlage gegen Zschorlau, die wegen falscher Bahnbelegung zustande kam. Die Döbelner Kegler hatten es etwas schwerer, da aus ihrer Staffel nur der Erstplatzierte sicher in der Verbandsliga verblieb. In einem Relegationsturnier mit insgesamt acht Mannschaften setzten sich die Muldenstädter dann aber überlegen durch, belegten den ersten Platz und sicherten sich damit den Klassenerhalt.

In der ersten Bezirksliga des Spielbezirkes Leipzig hatte die Mannschaft des SV Einheit Lüttewitz aufgrund einer kleinen Personaldecke mehr Probleme als vorher erwartet. Bei einigen Punktspielen reisten die Mittelsachsen nur mit fünf Startern an und waren damit von vornherein unterlegen. Der Abstieg war die Konsequenz. Aber die Lüttewitzer gingen sogar noch einen Schritt weiter und meldeten ihre Mannschaft für den Spielbetrieb der zweiten Bezirksliga in der Saison 2018/19 ab.

Diese Situation hatte positive Auswirkungen für die Mannschaften der Region in der zweiten Bezirksliga. Mit dem SV Gersdorf 1910, dem SKV 2001 Waldheim und der zweiten Mannschaft des Döbelner SC waren drei Mannschaften in der 2. Staffel am Start. Die Döbelner und die Zschopaustädter beendeten die Saison auf den Plätzen zwei und drei, aber die Gersdorfer verloren auch das Relegationsspiel um den Klassenerhalt und konnten sich nur durch die Abmeldung der Lüttewitzer in der Bezirksliga halten.

Die Kegelsaison 2017/2018 in der Regionalliga Döbeln war von einigen Neuerungen geprägt. Erstmals spielten die Teams im 120-Wurf-Modus nach internationalem System. Frühzeitig setzten sich die Teams vom SV Leisnig III, Döbelner SC III und LWV Geringswalde II etwas vom Feld ab. Die Leisniger wurden am Ende klar neuer Mannschaftsmeister des Spielbereiches Döbeln. Der Titelträger aus der Bergstadt verzichtet allerdings auf den Aufstieg in die Landkreisliga des Keglerverbandes Leipziger Land.

Bei den Regionaleinzelmeisterschaften konnten sich Kegler aus fünf Vereinen über die Titel freuen. Mit vier Meistern schnitten die Kegler des Döbelner SC am besten ab. Bei den Meisterschaften des Bezirkes Leipzig gelang es nur fünf Startern des Regionalbereiches, sich für die Endläufe zu qualifizieren. Allerdings konnte kein Starter das Podest erklimmen. Axel Gey scheiterte dabei nur knapp mit einem undankbaren vierten Platz in der Altersklasse Senioren A.

Bei den Landeseinzelmeisterschaften scheiterten Henry Knospe (Döbelner SC), Axel Mißbach (LWV Geringswalde) bei den Herren und Heiko Fuhrmann (Döbelner SC) bei den Senioren bereits im Vorlauf.

Positiv erscheint die Situation im Nachwuchs beim Döbelner SC. In der Kreisliga Jugend A holten die jungen Muldenstädter in der mittelsächsischen Fünferstaffel den Titel. Zudem qualifizierte sich Lars Ebermann als Sachsenmeister der Altersklasse U14 für die Deutsche Meisterschaft wo der Döbelner Platz vier belegte. (DA/kbe/dwe)

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