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Montag, 11.06.2018

Poolstars bleiben ungeschlagen

Mario Kattner (von links), André Dittmann, Robby Sauer und Maik Thiele bilden die Stammbesetzung der Poolstars. Am letzten Spieltag sprang Matthias Neuber (nicht im Bild) für Robby Sauer ein.Foto: André Braun
Mario Kattner (von links), André Dittmann, Robby Sauer und Maik Thiele bilden die Stammbesetzung der Poolstars. Am letzten Spieltag sprang Matthias Neuber (nicht im Bild) für Robby Sauer ein. Foto: André Braun

© André Braun

Im zehnten Jahr ihres Bestehens hat die erste Mannschaft der Billarder des ESV Lok Döbeln in der Verbandsliga ihre erfolgreichste Spielzeit erzielt. Auch im Mittelsachsen-Derby gegen den Tabellendritten BC Empor Freiberg blieben die Poolstars- Akteure ohne Niederlage. Zwar war der 8:4-Sieg kein Leckerbissen mehr, aber er beschließt die Saison endgültig mit dem erneuten Aufstieg in die höchste Spielklasse Sachsens. Verdient hat sich das die Crew um Teamkapitän André Dittmann nach 13 Siegen und einem Unentschieden allemal.

Das Fehlen von Stammspieler Robby Sauer fiel nicht so sehr ins Gewicht, weil die Bergstädter nur zu dritt anreisten. Pech für Ersatzmann Matthias Neuber war, dass ausgerechnet er in jeder der drei Runden keinen Gegner zugelost bekam. So führten die Gastgeber bereits vor Beginn der Partie mit 3:0.

Aus der ersten Runde kamen dann die jeweiligen Erfolge von Dittmann und Mario Kattner hinzu. Maik Thiele musste eine bittere Niederlage einstecken. In der zweiten Runde schnürten die Döbelner den Sack zu. Thiele revanchierte sich eindrucksvoll für seine in der Runde zuvor erlittene Niederlage. Kattner belohnte sich endlich einmal für seinen Trainingsfleiß. Und Dittmann kämpfte sich wieder durch sein Match, behielt aber letztlich die Oberhand. Bei schwülheißen Temperaturen, die auch Billardspieler ins Schwitzen bringen, ließ nun die Konzentration nach. So konnten die Gäste aus der Bergstadt noch etwas ihr Punktekonto aufbessern. Die drei verbliebenen Begegnungen in der abschließenden Runde gingen allesamt an die Freiberger.

Die beiden mittelsächsischen Teams sind Konkurrenten am Tisch, aber zusammen feierten sie im Anschluss in einer kleinen Runde gemeinsam den Aufstieg der Döbelner Poolstars. (DA/rsa)

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