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Freitag, 27.07.2018

Pokalknüller im Weinbergstadion

Von Jürgen Schwarz

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Paul Kiontke (Zweiter von rechst) traf in Oschatz viermal für die BSG Stahl Riesa ins Schwarze. Foto: Ronny Belitz
Paul Kiontke (Zweiter von rechst) traf in Oschatz viermal für die BSG Stahl Riesa ins Schwarze. Foto: Ronny Belitz

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Der Radebeuler Felix Helm (rechts) im Laufduell mit Martin Schmidt vom VfL Pirna-Copitz. In der Vorsaison trafen beide Teams dreimal in Pflichtspielen aufeinander. Der RBC gewann die Pokal-Begegnung mit 1:0 und setzte sich in der Meisterschaft mit 3:2 und 2:1 durch. Foto: Marko Förster
Der Radebeuler Felix Helm (rechts) im Laufduell mit Martin Schmidt vom VfL Pirna-Copitz. In der Vorsaison trafen beide Teams dreimal in Pflichtspielen aufeinander. Der RBC gewann die Pokal-Begegnung mit 1:0 und setzte sich in der Meisterschaft mit 3:2 und 2:1 durch. Foto: Marko Förster

© Marko Förster

Am 18. und 19. August steht die erste Runde im Fußball-Landespokal an. In dieser Woche wurden die 40 Paarungen ausgelost. Fünf Vereine erhielten ein Freilos, ebenso die zwölf sächsischen Mannschaften der 3. Liga, Regionalliga und Oberliga. Insgesamt gehen im Wettbewerb 97 Mannschaften an den Start. Der VfL Pirna-Copitz II und der FC Oberlausitz Neugersdorf II sind als zweite Mannschaften nicht startberechtigt. Außerdem hat der ATSV „Frisch Auf“ Wurzen nicht gemeldet.

Gelost wurde in der Sportschule „Egidius Braun“, als „Losfee“ fungierte Markus Bienert, der neue Geschäftsführer des Sächsischen Fußball-Verbandes (SFV). Ein reines Landesliga-Duell wird es im Radebeuler Weinbergstadion geben. Wie bereits im Vorjahr bekommt es der RBC zum Auftakt mit Liga-Kontrahent VfL Pirna-Copitz zu tun. Am 6. August 2017 hatten die Radebeuler durch ein Tor von Robert Lauterbach mit 1:0 die Oberhand behalten. „Vielleicht ein gutes Omen“, sagt Trainer Matthias Müller. Schließlich sorgte seine Mannschaft 2017/18 für viel Furore im Pokal und erreichte als Landesliga-Aufsteiger zusammen mit drei Regionalligisten das Halbfinale. Dort war dann Endstation. Der FC Oberlausitz Neugersdorf setzte sich in Radebeul mit 3:1 durch, verlor dann aber das Finale gegen Regionalliga-Absteiger BSG Chemie Leipzig mit 0:1.

Großenhain gastiert in Freiberg

Der Großenhainer FV und die BSG Stahl Riesa reisen zu Teams aus der Landesklasse Mitte. Der GFV ist beim BSC Freiberg zu Gast, die Riesaer bei der SG Empor Possendorf. Der FV Gröditz 1911 und TuS Weinböhla reisen nach Dresden, wo die SG Striesen und der TSV Rotation die Gastgeber sein werden. Für Landesklasse-Aufsteiger Meißner SV wurde zwar das Heimrecht ausgelost, aber mit Landesligist FV Eintracht Niesky haben die Domstädter eine richtig harte Nuss zu knacken. Auch Kreispokalsieger LSV 61 Tauscha baut gegen Landesklasse-Aufsteiger VfB Weißwasser 1909 auf das Heimrecht.

Bis zum „scharfen Start“ verbleiben noch drei Wochen, in denen eifrig getestet wird. Die Riesaer traten über die Woche beim Kreisligisten in Oschatz an und landeten einen standesgemäßen 7:1 (4:1)-Erfolg. Paul Kiontke (4), Norman Gründler (2) und Philipp Schröter erzielten die Stahl-Treffer. Oliver Erdmann hatte für die Gastgeber zwischenzeitlich auf 1:2 verkürzt. Am Samstag dürfte die Aufgabe für die Schützlinge von Trainer Daniel Küttner etwas schwieriger werden, dann Stahl ist bei den Bundesliga-A-Junioren der SG Dynamo Dresden zu Gast. Die Begegnung wird um 11.30 Uhr im Sportpark Ostra freigegeben.

Die Radebeuler setzten sich am Mittwoch in einem Vorbereitungsspiel bei Rotation Dresden mit 2:1 (1:1) durch. Franz Kunze war ein frühes Eigentor unterlaufen, aber Benno Töppel und Florian Müller sorgten mit ihren Treffern noch für den knappen Sieg des Sechstligisten. Am Samstag gastieren die Radebeuler ab 11 Uhr beim Kreisoberligisten SV Chemie Dohna. Vier Stunden später werden die Großenhainer vom FV Dresden 06 Laubegast aus der Landesklasse Ost erwartet.