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Freitag, 24.08.2018

Pokalauslosung und scharfer Start

Von Falk Rösler

Torwart Stefan Friedrich (rechts) vom FSV Dippoldiswalde in Aktion. Seine Mannschaft gastiert zum Auftakt in Pesterwitz. Foto: Andreas Weihs
Torwart Stefan Friedrich (rechts) vom FSV Dippoldiswalde in Aktion. Seine Mannschaft gastiert zum Auftakt in Pesterwitz. Foto: Andreas Weihs

© Andreas Weihs

Auch auf regionaler Ebene startet an diesem Wochenende wieder der Punktspielbetrieb. Los geht schon am Freitagabend in Reinhardtsdorf, wo, umrahmt von der offiziellen Saisoneröffnung durch den Kreisverband (KVFSOE), die Hausherren in der Kreisoberliga auf Stolpen treffen. In der Halbzeitpause der Partie findet zudem die Auslosung für die zweite Runde im Pokalwettbewerb satt.

Seinen ersten öffentlichen Auftritt als amtierender KVFSOE-Präsident vor großer Kulisse wird an diesem Abend Julian Schiebe haben. Der 23-Jährige vom TSV Graupa tritt nach einstimmiger Wahl durch den Vorstand zunächst bis zum nächsten Verbandstag im März 2019 die Nachfolge von Peter Riebisch an, der Anfang August nicht ganz freiwillig seinen Rücktritt erklärt hatte. Für alle anderen Mannschaften geht es dann am Sonnabend oder Sonntag zum ersten Mal in der neuen Spielzeit um Punkte. Die Kreisoberliga startet dabei als Novum in ihrer nunmehr achtjährigen Geschichte aus bekannten Gründen nur mit 13 Mannschaften. Bei günstiger Konstellation in den höheren Ligen könnte das durchaus dazu führen, dass es keinen sportlichen Absteiger gibt. Zu den Staffelfavoriten gehören auf jeden Fall, trotz ihres freiwilligen Abstiegs aus der Landesklasse, die Sebnitzer. Ihre Kreisoberligapremiere bestreiten die Kunstblumenstädter in Dohna.

Zu den ärgsten Kontrahenten des BSV dürfte der 1. FC Pirna gehören, der nach dem Aufstieg von Heidenau und Pirna-Copitz II sowie dem Rückzug von Motor Freital als Vorjahresvierter prädestiniert für eine Favoritenrolle ist. Die Elf von Trainer Thomas Warschkow empfängt zum Auftakt Schönfeld – ein nicht zu unterschätzender Gegner, denn die Hochländer bringen gleich drei tschechische Neuzugänge mit auf den Sonnenstein. Schwierig dürfte es für die vier verbliebenen Ligavertreter aus der Weißeritzregion werden, beim Kampf um den Staffelsieg, ein Wörtchen mitzureden. Pesterwitz und Dippoldiswalde stehen sich gleich am ersten Spieltag im direkten Duell gegenüber. Die Gäste zeigten bei der 0:1 Pokalniederlage gegen B-Kreisligist Pirna-Copitz III eine misslungene Generalprobe. „Alle Jahre wieder“, meinte dazu FSV Mannschaftsleiter Mirko Gietzelt, denn bereits im Vorjahr schied man in Runde eins gegen einen unterklassigen Verein aus. „Wir wollen das, natürlich enttäuschende Pokal-Aus, aber nicht überbewerten. Im Training in dieser Woche wurde noch an einigen Stellschrauben gedreht, um am Sonntag hellwach und erfolgreich zu sein“, fügt er hinzu. Pesterwitz hingegen, im Pokal mit einem Freilos bedacht, fegte im letzten Test Stadtoberligist Löbtau mit 7:1 vom eigenen Rasen. „Wir können das Resultat gut einordnen“, sagt Co-Trainer Dietmar Barthold. „Im Punktspiel geht es anders zur Sache. Unsere Vorbereitung war aufgrund der Urlaubszeit nicht optimal, aber trotzdem wollen wir mit einem Sieg starten.

Wurgwitzer schauen noch zu

Viel vorgenommen hat sich auch die Freitaler Stahl-Reserve, die zum Aufsteiger Wesenitztal II reisen muss. Trainer Ronny Schulz spricht „von einem ordentlichen Konkurrenzkampf in der Truppe. Wir wollen gewinnen. Das Gelernte aus der Vorsaison muss natürlich ein Trumpf sein“. Unfreiwilliger Zaungast zum Saisonbeginn sind die Wurgwitzer. Der Wiederaufsteiger ist spielfrei. „Wir hätten gern noch einmal auf unserem neuen Kunstrasen getestet, aber leider fand sich kein Gegner“, berichtet SG-Spielertrainer Kai Starke, der nur seine Torhüter zu einer Trainingseinheit am Wochenende erwartet.