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Dienstag, 06.11.2018

Pferdchen in der Grube

Dass die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr auch in ungewöhnlichen Situationen ihr Können unter Beweis stellen, hat sich erneut am Sonntag in Steinölsa erwiesen.

Es ist geschafft. Nach einer einstündigen Rettungsaktion konnte das in eine Grube gestürzte Pferd mit vereinten Kräften aus der misslichen Situation befreit werden.
Es ist geschafft. Nach einer einstündigen Rettungsaktion konnte das in eine Grube gestürzte Pferd mit vereinten Kräften aus der misslichen Situation befreit werden.

© Rolf Ullmann

Dass man sich auf die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr verlassen kann und diese auch in ungewöhnlichen Situationen ihr Können unter Beweis stellen, hat sich erneut am Sonntagmittag erwiesen. Gegen 13 Uhr rücken die Kameraden der Feuerwehren Steinölsa, Sproitz, Niesky und See zu einem Einsatz nach Steinölsa aus. Dort ist auf einem Grundstück an der Bautzener Straße ein Pferd in eine etwa ein Meter tiefe Grube gestürzt. Die Grube war vorher abgedeckt und den Nutzern des Grundstücks damit nicht bekannt. Um das über 600 Kilogramm schwere Tier aus seiner misslichen Lage zu befreien, setzen die Kameraden Schläuche ein, die sie um das Tier befestigen. Als eine wertvolle Unterstützung bei der Rettung erweist sich ein Gabelstapler. Diesen stellt die Firma Teich in Steinölsa sofort und unkompliziert zur Verfügung. Der Nieskyer Tierarzt Dr. Christoph Tändler unterstützt die Feuerwehrleute als Fachmann. 22 von ihnen sind bei diesem Einsatz vor Ort. Das Zusammenwirken der Wehren untereinander funktioniert reibungslos, sodass nach einer Stunde das abgestürzte Pferd ohne größere Verletzungen wieder auf den Beinen ist. (ru)