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Mittwoch, 11.07.2018

Pestalozzistraße wird bis Dezember gesperrt

Der Abschnitt zwischen Schilden- und Schumannstraße muss saniert werden. Besonders aufwendig wird der Neubau der Stützwand zur Gleisanlage.

Von Nina Schirmer

© Symbolbild/dpa

Nachdem im letzten Jahr die Kreuzung zur Schildenstraße ausgebaut wurde, kommt jetzt der nächste Abschnitt der Pestalozzistraße in Radebeul-Ost dran. Zwischen Schilden- und Schumannstraße wird die Fahrbahn grundhaft ausgebaut, teilt Stadtsprecherin Ute Leder mit.

An diesem Vorhaben ist neben der Stadt auch die Wasser Abwasser Betriebsgesellschaft Radebeul und Coswig mbH beteiligt. Denn bevor der Straßenbelag erneuert wird, finden im Untergrund Arbeiten am Mischwasserkanal und an den Anschlussleitungen der Wohnhäuser statt. Außerdem wird die öffentliche Beleuchtung erneuert. Die Stadtwerke Elbtal und die Enso sanieren zudem die Stromkabel.

Die Stadt übernimmt den Neubau der Gehwege und der Fahrbahn auf einer Länge von rund 220 Metern, informiert Ute Leder. Der Auftrag dafür wurde an die Firma „Steinsetz- und Straßenbaubetrieb Jens Hausdorf GmbH“ aus Tauscha erteilt. Das Unternehmen hatte das wirtschaftlich beste Angebot zur Ausschreibung abgegeben. Schon jetzt laufen die Planungen. Sichtbar wird der Ausbau voraussichtlich ab 13. August, wenn die ersten Elemente der Stützwand geliefert sind.

Die Mauer, welche die Straße von den Schienen der Kleinbahn trennt, muss ebenfalls saniert werden. Die derzeitige Mauer hält den statischen Ansprüchen nicht mehr stand, wird in der neuen Ausgabe von „Radebeul macht Dampf“, der Sanierungsgebietszeitung der Stadt erklärt.

Dort heißt es weiter, dass Fahrbahn und Gehwege in ihren bisherigen Ausmaßen weitestgehend erhalten bleiben. Die Straßenbeleuchtung wird auf die Gehwege versetzt und zwischen Fahrbahn und Gleisen der Schmalspurbahn kommt ein Sicherheitsstreifen.

„Die Arbeiten bedingen eine Vollsperrung des Straßenabschnittes, wobei die Erreichbarkeit der einzelnen Grundstücke grundsätzlich ermöglicht werden soll“, teilt Ute Leder mit. Für Fußgänger gibt es aber einen Durchgang. Bis Dezember 2018 soll alles fertig sein. Voraussichtlich 650 000 Euro fließen in den Ausbau. Das Geld stammt aus Eigenmitteln der Stadt, dem kommunalen Straßenbau und Fördermitteln aus dem Sanierungsgebiet.

Damit der Müll der Anwohner abgeholt werden kann, wird sich die Baufirma mit dem Zweckverband Abfallwirtschaft Oberes Elbtal abstimmen, heißt es von der Stadt.