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Freitag, 27.07.2018

Oberlausitzer Skiläufer ohne Ski am schnellsten

Von Reiner Seifert

Die besten deutschen Skilangläufer trafen sich zur traditionellen Sommerleistungs-kontrolle des Deutschen Skiverbandes in Winterberg/Rothaargebirge. Auf dem Programm standen zwei Lauf- und ein Skirollerwettbewerb sowie für die AK U16 und U18 ein Athletiktest. Mit Julia Belger und Valentin Mättig entschieden zwei Oberlausitzer die Laufwettbewerbe der Juniorinnen/Damen (28) bzw. der Junioren/Herren (41 Starter) zu ihren Gunsten. Zunächst wurde ein 3 000-Meter-Lauf auf der Bahn absolviert, den die 24-jährige Niedercunnersdorferin knapp vor Pia Fink (SV Bremelau) und Sofie Krehl (SC Oberstdorf) gewann. Valentin Mättig verwies mit der schnellsten Zeit den Junior Friedrich Moch (WSV Isny) und Marius Cebulla (SMV Goldlauter) auf die Plätze zwei und drei.

Zwei Stunden später ging es dann mit den Zeitabständen von der Bahn zum Crosslauf (Jagdstart) ins Gelände. Die Damen absolvierten vier, die Herren sechs Kilometer. Julia Belger behauptete ihre Spitzenposition und verwies Pia Fink um 1,1 Sekunden auf den zweiten Platz. Auf den weiteren Plätzen folgten Antonia Fraebel (+21,5 s), Victoria Carl (+24,4 s), Sofie Krehl (+24,8 s) und Katharina Hennig (+34,4 s). Knappe Entscheidungen gab es auch bei den Herren. Mit der drittschnellsten Sechs-Kilometer-Zeit sicherte sich Valentin Mättig den Gesamtsieg (3 000 m Bahn/6 km Cross) vor Marius Cebulla (+6,8 s) und Florian Notz (+7,3 s).

Die Skiroller-Massenstartrennen wurden auf einer 2,5-Kilometer-Runde in Westfeld ausgetragen. Die Damen absolvierten sechs (15 km), die Herren zehn Runden (25 km). Die Entscheidung bei den Damen fiel im Sprint einer elfköpfigen Spitzengruppe. Antonia Fraebel gewann in 35:11,3 Minuten knapp vor Laura Gimmler (+1,3 s), Victoria Carl (1,6 s), Katharina Hennig (1,8 s) und Julia Belger (2,1 s). Bei den Herren siegte Thomas Bing (Rhöner WSV) vor Sebastian Eisenhauer (SC Sonthofen) und Florian Notz (SZ Rümerstein). Valentin Mättig verzichtete aufgrund von Magenproblemen auf einen Start. „Ich war eigentlich gut drauf und hatte mir Chancen im Skiroller-rennen ausgerechnet. Schade!“

In den kommenden Wochen stehen einige harte Trainingsblöcke auf dem Programm. Es folgt also die Zeit, wo Skilangläufer gemacht werden. Danach werden wir weitersehen“, verabschiedete sich Valentin Mättig in die für dieses Jahr wohl letzten fünf Urlaubstage. Der 28-jährige Bertsdorfer wurde vorerst in keine der vier Lehrgangsgruppen (Ia, Ib, IIa, IIb) des Deutschen Skiverbandes eingestuft. „Ich gehöre als Landeskader und Mitglied der Sportfördergruppe der Landespolizei Sachsen einer gesonderten Trainingsgruppe an, die auch gemeinsame Lehrgänge absolviert“, erklärte Polizeimeister Valentin Mättig. (rs)

weitere Ergebnisse

Junioren (U20), 25 km-Skiroller: 4. Maxim Cervinka (Bertsdorfer SV), AK U16 (25 Starter), Athletiktest: 10. Vincent Fichte; 10 km Skiroller: 7. Vincent Fichte (Bertsdorfer SV), +13,6 s auf Sieger, 2,6 s auf Platz drei.