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Mittwoch, 08.08.2018

Niesky ist für Chinesen ein Sprungbrett

Der Staatskonzern CRRC aus Peking ist einer von zwei ernsthaften Kandidaten für die Übernahme der insolventen Waggonbau Niesky GmbH.

Blick auf das Gelände der Waggonbau Niesky GmbH.
Blick auf das Gelände der Waggonbau Niesky GmbH.

© André Schulze

Niesky/Peking. Der weltgrößte Bahntechnikkonzern CRRC mit Sitz in der chinesischen Hauptstadt Peking würde sich nach einer Übernahme des Nieskyer Waggonbaus in Deutschland weiter ausdehnen. Diese Überzeugung äußerte gegenüber der SZ Maria Leenen, Geschäftsführerin der in Hamburg ansässigen Unternehmensberatung SCI Verkehr GmbH, die sich auf die weltweite Bahn- und Logistikbranche spezialisiert hat. Beim Güterwagenbau in Niesky „würde CRRC nicht stehen bleiben“.

Der chinesische Staatskonzern ist einer von zwei ernsthaften Kandidaten für die Übernahme der insolventen Waggonbau Niesky GmbH. Der andere Bewerber ist das slowakische Unternehmen Transvagonka mit Sitz in Poprad. Bis Ende September will Insolvenzverwalter Jürgen Wallner eine Entscheidung treffen. (SZ/tbe)

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