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Freitag, 14.09.2018

Nichts zu holen im ersten Auswärtsspiel

Der SSV Stahl Rietschen hat das erste Auswärtsspiel der Saison beim Radeberger SV mit 28:24 verloren. Dabei begann der SSV agil und konzentriert. In der Deckung sammelte man, gegen die noch recht unausgeschlafenen Radeberger, wichtige Bälle und schloss konsequent im Angriff ab. Mit dem weiteren Führungstreffer zum 2:4 (8.) für den SSV reagierte der Trainerstab des RSV umgehend mit einer Auszeit. Durch die nun druckvoller spielenden und aggressiver verteidigenden Radeberger wurde Rietschen danach nervöser. Binnen 16 Spielminute fanden gerade einmal zwei Bälle ihren Weg ins gegnerische Tor. Beim Stand von 8:6 nahmen nun die Rietschener ein Auszeit, aber nichts besserte sich. So konnte der RSV, mit einem 13:10, eine Drei-Tore Führung mit in die Pause nehmen. Nach der Pause konnte sich der RSV bis zur 41. Minute eine Vier-Tore-Führung zum 18:14, herausspielen. Der SSV war nun noch mehr gefordert und hinsichtlich der diskutablen Schiedsrichterentscheidungen in Halbzeit zwei zusätzlich „ermutigt“, wieder zurück ins Spiel zu finden. So konnte der Abstand bis zur Auszeit des RSV in der 45. Minute, auf ein 19:16, durch ein Tor von Markus Hänchen reduziert und der verlorene Spielfluss teils wieder aufgebaut werden. Nach der Auszeit setzte sich das Spielgeschehen ähnlich fort. Über die Stationen 20:16 (46.) und 23:20 (50.), gepaart mit einer Zeitstrafe für Richard Walter, konnte sich der SSV nicht näher herantasten. Mit einer weiteren Zwei-Minuten-Strafe gegen Martin Phillipp konnten die Gastgeber ihre Führung dagegen, mit einem Tor durch Gerstenhauer in der 54. Minute zum 25:20 ausbauen. Das war die Entscheidung.

Schade, hier war definitiv mehr drin. Jetzt heißt es „Mund abputzen“, Kopf hochhalten und als Team weiterarbeiten. (rsch)

Rietschen: Noack (4), Opitz (1), Hilke (2), Hänchen (3), Mertinatsch, Walter (2), Kelch (4/2), Weiser, Philipp, Mrosk, Lehmann, Obier (1), Holubek (7)