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Freitag, 24.08.2018

Neusalz vor geschichtsträchtigem Spiel

Von Frank Thümmler

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Wer darf sich für das erste Landesligator der Neusalzaer Vereinsgeschichte bejubeln lassen? Überhaupt einen Treffer zu erzielen, wird am Sonntag gegen den Oberligaabsteiger und Favoriten Kamenz schwer.Foto: tompic
Wer darf sich für das erste Landesligator der Neusalzaer Vereinsgeschichte bejubeln lassen? Überhaupt einen Treffer zu erzielen, wird am Sonntag gegen den Oberligaabsteiger und Favoriten Kamenz schwer.Foto: tompic

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Regionalliga Nordost

FC Oberlausitz Neugersdorf (16.) – ZFC Meuselwitz (9.)Sa.,13.30

Die Gäste haben Rathenow (4:0) und Hertha BSCs Zweite (3:0) zu Hause souverän bezwungen. Dafür läuft es auswärts bisher nicht sonderlich. Bei Lok und in Nordhausen gab es deutliche 0:3-Niederlagen. Am vergangenen Wochenende quälte sich der ZFC beim Landesklassen-Vertreter Germania Wüstheuterode zu einem 1:0-Sieg. Trotzdem: „Meuselwitz ist eine gestandene und robuste Regionalligamannschaft. Sie können jedem Gegner wehtun“, ist sich FCO-Trainer Karsten Hutwelker sicher, zumal sich die Gäste vor der Saison mit höherklassig erfahrenen Spielern verstärkt haben. Der FCO muss erst einmal auf sich selbst schauen. Die 0:3-Niederlage am vergangenen Freitag bei Hertha II tat richtig weh, weil die Mannschaft den Gegner erneut mit Eigenfehlern zum Toreschießen einlud. Spielerisch konnte die Truppe den Berlinern bis zum 0:2 Paroli bieten, danach brach sie auseinander. „Wir dürfen uns nicht so naiv verhalten wie in Rathenow und Berlin und müssen von der ersten Sekunde an hochkonzentriert sein“, fordert Hutwelker. Mehr Stabilität in der Abwehr erhofft er sich von Jan Šisler. Der 30-jährige Tscheche ist der Bruder von Jiri Šisler, der vier Jahre für die Neugersdorfer auflief. Er wechselt vom tschechischen Erstligisten MFK Karvina zum FCO, war dort Stammspieler (50 Spiele in den beiden letzten Spielzeiten) und kann sowohl im zentralen Mittelfeld als auch in der Innenverteidigung eingesetzt werden. (jk)

Landesliga

FSV Neusalza-Spremberg – SV Einheit KamenzSo.,15.00

Das erste Landesligaspiel der Neusalzaer Vereinsgeschichte steht an und das gleich auf heimischem Rasen gegen den Oberligaabsteiger und Meisterschaftsmitfavoriten. Teammanager Georg Schröer: „Es ist eines der leichtesten Spiele des Jahres, denn keiner erwartet etwas von uns“. FSV Trainer André Kohlschütter hat fast alle Spieler an Bord. Die Gäste haben in diesem Sommer einen ebenso großen Umbruch hinter sich wie die Neusalzaer und viele neue Spieler im Kader. Zudem konnte man in dieser Woche Alexander Schidun von Budissa Bautzen zurückgewinnen. In der morgigen SZ finden Sie eine große Saisonvorschau zum FSV 1990 Neusalza-Spremberg. (gs)

Landesklasse Ost

Der FSV Oderwitz und die Neugersdorfer FCO-Reserve starten mit Heimspielen in die Saison. Oderwitz dürfte am Sonnabend (15 Uhr) gegen den Aufsteiger Großröhrsdorf, der im Sachsenpokal beim Ligakonkurrenten Weixdorf nach einer 1:3-Niederlage ausgeschieden ist, klarer Favorit sein. Die FCO-Reserve, die mit jungen Spielern in ihren Reihen um den Aufstieg in die Landesliga kämpfen soll, trifft auf den mit Routiniers gespickten SV Crostwitz, der sich vor einer Woche im Pokal glücklich in Oderwitz durchgesetzt hatte.

Kreisoberliga

Aufsteiger Oderwitz II hat am Sonnabend Rot-Weiß Bad Muskau ab 12:30 Uhr zu Gast. Oderwitz, zuletzt mit einer Zwangspause, gewann sein erstes Kreisoberliga-Spiel souverän mit 3:0. Bad Muskau wartet nach einem Remis und der knappen Niederlage aus der Vorwoche noch auf den ersten Sieg. Ebenfalls noch sieglos ist der FSV Kemnitz, der beim Aufsteiger SV Gebelzig seine Visitenkarte abgeben wird. Nach großem Kampf im Landespokal, der leider für den VfB Zittau nicht von Erfolg gekrönt war, geht es für die Kicker aus dem Dreiländereck im Ligaalltag weiter. Beim SC Großschweidnitz-Löbau will man nach dem Unentschieden zum Auftakt den ersten „Dreier“ einsacken. Der SV Neueibau reist als Favorit nach Olbersdorf – der GFC Rauschwalde muss bei den zuletzt siegreichen Obercunnersdorfern auf Kunstrasen in Herrnhut antreten. Am Sonntag trifft der noch sieglose LSV Friedersdorf auf den noch punktlosen Aufsteiger aus Bertsdorf. (stw)