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Freitag, 03.08.2018

Neuhaus verrät Dynamos Saisonziel

Schwer fassbar, aber konkret: Im dritten Zweitligajahr wollen die Dresdner mindestens 47 Punkte holen. Der Trainer erklärt die Vorgabe und sagt außerdem, wer neben Kapitän Marco Hartmann zum Mannschaftsrat gehört.

Von Tino Meyer

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Ein Mann, ein Wort: SGD-Trainer Uwe Neuhaus hat das Saisonziel für das dritte Zweitliga-Jahr der Mannschaft ausgegeben.
Ein Mann, ein Wort: SGD-Trainer Uwe Neuhaus hat das Saisonziel für das dritte Zweitliga-Jahr der Mannschaft ausgegeben.

© Robert Michael

Dresden. Das ist mal eine Ansage. „47 Punkte“, antwortet Uwe Neuhaus kurz und bündig auf die Frage nach Dynamo Dresdens Saisonziel für das dritte Zweitliga-Jahr. „Das ist eine Punktzahl, die erreichbar scheint und trotzdem anspruchsvoll ist. Wenn wir vier Spieltage vor Schluss diese Marke erreicht haben, ist auch noch Luft nach oben. Und dann geht es gleich in ganz andere Gefilde“, sagt Dynamos Cheftrainer vor dem Saisonauftakt am Montagabend mit dem fast ausverkauften Heimspiel gegen den MSV Duisburg (Anstoß 20.30 Uhr).

47 Punkte – das sind drei weniger als in der ersten Saison nach dem Wiederaufstieg 2016, jedoch sechs mehr als im Vorjahr. Zufall ist die Zahl also keinesfalls, denn Uwe Neuhaus hat zurückgeschaut und durchgerechnet. 13 Siege, elf Unentschieden und zehn Niederlagen stehen im Jahr eins nach dem Wiederaufstieg in Dynamos Bilanz; elf Siege, acht Unentschieden und 15 Niederlagen sind es zuletzt gewesen. Das heißt: Schon zwei Siege mehr in diesem sehr bescheidenen Vorjahr mit der katastrophalen Heimbilanz hätten den Gesamteindruck vermutlich kaum besser gemacht, Dynamo allerdings jene 47 Punkte beschert – und damit Platz neun. Mit einem weiteren Punkt mehr, also 48, ist Bielefeld jetzt übrigens Vierter geworden. In der Regel reicht die angestrebte Punktzahl aber immer zu einem einstelligen Tabellenplatz, meist einer zwischen Rang sechs und neun.

Es sei tatsächlich schwierig, meint Neuhaus, eine ganze Saison vorherzusehen und damit eben auch das Saisonziel an einer genauen Platzierung festzumachen. Das gilt erst recht für einen Verein wie Dynamo, der von Großem träumt, in Liga zwei aber noch nicht mal etabliert ist. „Es ist alles drin und wahnsinnig eng in dieser Liga. Deshalb haben wir uns für eine Punktzahl entschieden“, erklärt der Trainer. Am Samstag werde er sich mit der Mannschaft dazu noch einmal ausführlich unterhalten.

Marco Hartmann ist schon jetzt vollends überzeugt. „Ich kann mich total damit identifizieren. Das ist, wie der Trainer schon gesagt hat, anspruchsvoll und muss nicht das Maximum dieser Mannschaft sein. Aber es ist das, was wir mindestens leisten sollten und was wir uns vornehmen“, sagt Hartmann, der Kapitän bleibt. Das hat Neuhaus festgelegt. „Ich hatte noch nicht mal im Ansatz einen Grund daran zu zweifeln, dass Marco der geeignete Mann ist“, bekräftigt er.

Der Mannschaftsrat ist dagegen von den Spielern gewählt worden. Neben Hartmann gehören Neuzugang Patrick Ebert sowie Sören Gonther, Philip Heise und Patrick Wiegers dem Gremium an. Dass es sich dabei durchweg um ältere, erfahrene Profis handelt, liegt für Hartmann in der Natur der Sache. „Die Spieler sollten den Leuten Vertrauen schenken, die am deutlichsten die Meinung der Mannschaft ausdrücken. Du brauchst keinen im Mannschaftsrat, der abduckt. Gerade bei jungen Spielern ist das aber manchmal der Fall“, sagt der Kapitän, und Neuhaus fügt hinzu: „Die jungen Spieler sind bei uns trotzdem sehr gut integriert und dürfen in der Kabine natürlich auch ihre Meinung sagen.“

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Leser-Kommentare

Insgesamt 4 Kommentare

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  1. Wer rechnen kann...

    13*3+11*1<47+7

  2. @1

    ??? zuerst kommt das verstehende Lesen, dann das Lösen von Textaufgaben

  3. Lehmann

    Wenn Sie noch sagen, was sie rechnen?

  4. Wer rechnen kann...

    Liebe SZ-Redaktion, vielen Dank für Ihre Korrektur. Ein diesbezüglicher Hinweis hätte weitere Fragen vermieden.

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