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Freitag, 21.09.2018

Neugersdorfer will kleine Serie ausbauen

Von Frank Thümmler

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Neugersdorfs Josef Marek (links) fehlte beim 3:0 in Fürstenwalde. Am Sonnabend kann Trainer Hutwelker wieder auf ihn setzen. Foto: Florian Richter
Neugersdorfs Josef Marek (links) fehlte beim 3:0 in Fürstenwalde. Am Sonnabend kann Trainer Hutwelker wieder auf ihn setzen. Foto: Florian Richter

© Florian Richter 2018

Regionalliga Nordost

FC Oberlausitz Neugersdorf (8.) – SV Babelsberg 03 (7.)Sa.,13.30

Durch zwei Siege in Folge ist der FC Oberlausitz in der oberen Tabellenhälfte angekommen. Ob die Neugersdorfer ihren Aufwärtstrend weiter fortsetzen können? „Die Babelsberger sind eine technisch starke und äußerst spielfreudige Mannschaft. Wenn man sie spielen lässt, kann es für jeden Gegner sehr unangenehm werden“, zollt Karsten Hutwelker dem Kontrahenten Respekt. In dieser Saison konnte sich der Start mit 13 Punkten aus den ersten sechs Begegnungen sehen lassen. Für elf ihrer bisher 16 erzielten Treffer sind zwei Neuzugänge verantwortlich – Tom Nattermann, der aus dem Anschlusskader von RB Leipzig stammt (6 Tore) und der 19-jährige Pieter Wolf aus der Cottbuser U19 (fünf Treffer). Dem FCO steht am Sonnabend ein schwerer Gang bevor, auch wenn die Babelsberger ihre letzten drei Partien, einschließlich des Pokalspiels gegen Fürstenwalde nicht gewinnen konnten. Wie man Fürstenwalde schlagen kann, haben die Neugersdorfer am vergangenen Wochenende gezeigt. Das 3:0 war der erste Auswärtssieg in dieser Saison, „… dafür geht ein großes Kompliment an die Mannschaft. Wir haben drei Tore geschossen und das ohne Josef Marek, der kurzfristig ausgefallen war. Zudem sind wir erstmalig ohne Gegentreffer geblieben, es war eine rundum gelungene Sache“, blickt der Trainer zurück, obwohl er während des Spiels mit einigen Aktionen seiner Jungs gar nicht einverstanden war. „Aber wir haben das im Training angesprochen, ich bin für das nächste Spiel optimistisch.“ Ein Sieg wäre schon wichtig, weil die kommenden Begegnungen mit dem BFC und Rot-Weiß Erfurt kaum einfacher werden. (jk)

Landesliga

VfB Empor Glauchau (13.) – FSV 1990 Neusalza-Spremberg (7.) So.,15.00

Die Gastgeber konnten ihr bisher einziges Heimspiel mit 2:0 (0:0) gegen die Kickers 94 Markkleeberg gewinnen. Die beiden Auswärtspartien gingen beim SV Olbernhau mit 6:1 (2:1) und beim Großenhainer FV 90 mit 3:1 (0:1) verloren. Radek Selinger. wird aufgrund einer Verletzung aus dem Dienstagstraining fehlen, und auch Paul Kant tritt die Reise nach Glauchau nicht mit an, da er eine Gelb-Rot-Sperre absitzt. Der gute Neusalzaer Kader sollte aber Ausfälle kompensieren können. Der Konkurrenzkampf im Team wird auch die Nachrücker dazu anstacheln, eine gute Leistung abzuliefern. Die Neusalzer werden ein besonderes Augenmerk auf Robin Hölzel legen, der 25-jährige Angreifer hat schon drei Saisontore erzielt, genau wie der Neusalzaer Torjäger Marius Riedel. (gs)

Kreisoberliga

Die Holtendorfer Spielvereinigung hält sich weiterhin schadlos an der Tabellenspitze, könnte diese aber am Wochenende zumindest für einen Tag verlieren. Die Holtendorfer spielen zu Hause erst am Sonntag und haben mit der SG Blau-Weiß Obercunnersdorf einen Gegner aus dem Tabellenmittelfeld zu Gast. Am Sonnabend haben gleich drei Mannschaften die Chance auf Platz eins. Der GFC Rauschwalde muss dabei auf heimischen Rasen die schwerste Aufgabe stemmen. Unter der Landeskrone gibt der VfB Zittau seine Visitenkarte ab. Die Kicker aus dem Dreiländereck kamen zuletzt immer besser ins Rollen, feierten einen 9:1-Kantersieg gegen Bad Muskau und wollen jetzt weiter Boden gut machen. Die Möglichkeit auf Platz eins bietet sich auch dem SV Neueibau, der die Eintracht-Reserve aus Niesky zu Gast hat. Als dritte Mannschaft im Bunde schielt auch Stahl Rietschen auf den Platz an der Sonne und hat beim sieglosen Tabellenschlusslicht Olbersdorf die vermeintlich leichteste Aufgabe. Nach gutem Saisonstart kam der SC Großschweidnitz-Löbau jüngst arg unter die Räder. In Schleife will man jetzt wieder einen anderen Eindruck hinterlassen. Für die Lok-Elf (sechs Punkte) geht es weiterhin darum, so schnell wie möglich die nötigen Punkte für den Klassenerhalt zu sichern. Dem FSV Kemnitz gelang am Wochenende der erhoffte Befreiungsschlag im Tabellenkeller. Nun kommt mit der zweiten Mannschaft des FSV Oderwitz ein direkter Tabellennachbar. (stw)