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Freitag, 10.08.2018

Neugersdorf will den ersten Sieg

Von Jens Kölz

Weil die Leichtathleten derzeit ihre Europameisterschaften in Berlin austragen, konnte die zweite Mannschaft von Hertha BSC den FC Oberlausitz am Mittwoch nicht empfangen. Das Spiel wurde auf den 17.  August verlegt. Somit sind die Neugersdorfer am kommenden Sonnabend wieder zu Hause gefordert, diesmal gegen die VSG Altglienicke. Henry Müller aus Cottbus pfeift die Partie 13:30 Uhr in der Sparkassen-Arena an.

Den Oberlausitzern kam der Spielausfall unter der Woche nicht ungelegen, bot er doch Zeit, um die Blessuren aus der Nordhausen-Partie auszukurieren und an der Feinabstimmung zu justieren, der Jugend wird mehr vertraut als zuvor. Von Brezinksi (19), Träger (20) und van Kerkhof (22) standen in der Abwehr, davor spielten Moravec (22), Blaser (22) und Djumo (23) – mehr als die Hälfte der Akteure in der Startelf war unter 25 Jahre alt. Klar, dass da etwas mehr Geduld gefordert ist, von den Trainern aber auch von den Rängen.

So auch am Wochenende gegen die VSG Altglienicke. Die Berliner entgingen in der vergangenen Saison nur wegen dem Cottbuser Sieg in der Aufstiegsrelegation einem Abstieg. Jetzt wurde die Mannschaft aber verstärkt – mit Christopher Quiring aus Rostock, Tugay Uzan aus Erfurt und zuletzt Benjamin Förster von Energie Cottbus. „Sie sind ein starker und unangenehmer Gegner mit einem ausgewogenen Kader. Wir müssen das, was uns gegen Nordhausen ausgezeichnet hat, wieder abrufen und noch eine Schippe drauflegen“, fordert der Trainer. (jk)