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Mittwoch, 13.06.2018

Neuer Spielspaß auf dem Altmarkt

Bischofswerdas zentraler Platz soll für Familien attraktiver werden. Dabei denken Stadtverwaltung und Stadträte vor allem an die Jüngsten.

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Das sind die von der Stadtverwaltung vorgeschlagenen Spielgeräte – das Spielpunktgerät „Flova Tria“ (ab drei Jahren), …
Das sind die von der Stadtverwaltung vorgeschlagenen Spielgeräte – das Spielpunktgerät „Flova Tria“ (ab drei Jahren), …

© Matthias Ketz/stilum GmbH

… das Sprachrohr „Fera“ (ab zwei Jahren) …
… das Sprachrohr „Fera“ (ab zwei Jahren) …

© Matthias Ketz/stilum GmbH

… und der auf einer Feder schwebende Käfer „Klemens“ (ab einem Jahr).
… und der auf einer Feder schwebende Käfer „Klemens“ (ab einem Jahr).

© Matthias Ketz/stilum GmbH

Bischofswerda. Toben in der Ausgrabungsstätte des historischen Rathauses mitten auf dem Markt – nicht schlecht, sagen die einen. Doch es ist mehr drin, um den zentralen Platz der Stadt interessanter vor allem für Familien mit Kindern zu machen, sagen die anderen. Wenn alles nach Plan läuft, sollen noch in diesem Sommer auf dem Bischofswerdaer Altmarkt mehrere Spielgeräte für kleinere Kinder aufgebaut werden. Als Standort ist eine Fläche nahe der beiden Sitz-Schieböcke vorgesehen.

Die vorgeschlagenen Spielgeräte bieten den Kleinen nicht nur Kurzweil. Sie machen auch optisch was her. Etwa „Klemens“, der auf einer Feder schwebende Käfer mit den großen Fühlern, an denen sich die Kinder festhalten können. Oder das Spielgerät mit dem schwungvollen Namen „Flova Tria“. Um es aufzubauen, muss das Altmarktpflaster nicht großräumig aufgerissen werden. Nach Herstellerangaben kommt das Gerät ohne Fallschutz aus. Und dann gibt es noch ein charmantes Relikt aus der Zeit, als das Handy noch nicht erfunden war: das Sprachrohr „Fera“. Kinder, vielleicht auch Erwachsene können so auf dem Markt miteinander telefonieren.

Sybille Müller, die Leiterin des Bürger- und Familienamts, hatte vor einigen Monaten im Verwaltungsausschuss vorgeschlagen, die Spielgeräte für kleinere Kinder anzuschaffen. Die Stadt möchte diese Investition aus Mitteln der Herrmannschen Stiftungen finanzieren. Vorbehaltlich der Zustimmung der Mitglieder des Verwaltungsausschusses am Dienstagabend, sollte dem Kauf der Spielgeräte nichts mehr im Wege stehen. Stadträte, etwa von Bürger für Bischofswerda, regten so eine Investition schon vor längerer Zeit an. „Wir müssen was tun, damit Familien auf den Markt und in die Innenstadt kommen“, sagt BfB-Stadtrat Stefan Läsker. (SZ/ir)