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Mittwoch, 14.03.2018

Musik bringt junge Leute zusammen

Eine musikalische Partnerschaft verbindet Remscheid und Großröhrsdorf. Das Ergebnis ist bei einem Konzert zu erleben.
Eine musikalische Partnerschaft verbindet Remscheid und Großröhrsdorf. Das Ergebnis ist bei einem Konzert zu erleben.

© Matthias Schumann

Pulsnitz. Cum decore - ein Lob auf die Schönheit der Musik erfüllt die Pulsnitzer Kirche St. Nicolai am Dienstagmorgen. Hier haben sich zur Konzertprobe Musikanten aus zwei Gymnasien versammelt, die eine musikalische Partnerschaft verbindet: Sie kommen aus dem Ferdinand-Sauerbruch-Gymnasium in Großröhrsdorf und dem Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasiums aus Remscheid. Stille tritt nach dem ersten Lied ein: „Der Anfang ist gemacht“, sagt Schulleiter Ulrich Schlögel. Er leitet die Probe. Zwei anstrengende Stunden stehen bevor, um die Stimmen und Instrumente der Ensembles aus zwei Schulen für das gemeinsame Konzert am Mittwoch in der Pulsnitzer Kirche zu vereinen. Für diese sei die Entscheidung diesmal gefallen, weil der Altarraum mehr Platz als in Großröhrsdorf bietet.

Eng ist es dennoch schon zur Probe. Am Mittwoch zum Konzert werden aber sogar noch mehr Musikanten den Altarraum füllen. Allein rund 80 Mädchen und Jungen vom Großröhrsdorfer Schulchor „Subitoforte“ sind dann zu erleben. Dazu kommen die Streichergruppe und die Jazzband aus Remscheid mit an die 20 Musikern. Sie werden gemeinsam ein Kontrastprogramm bieten – einen Mix aus klassischer Chormusik bis hin zu Jazz, Soul und Blues. Fürs Finale mit Musik von Abba kommt noch Unterstützung vom Akkordeonorchester „Harmonie Dreams“.

Seit 2004 gibt es diesen Kulturaustausch zwischen Remscheid und Großröhrsdorf. Ulrich Schlögel brachte die Tradition bei seinem Wechsel aus dem Pirnaer Schillergymnasium an das Großröhrsdorfer Gymnasium mit. Entstanden war der Austausch in Pirna aus der Städtepartnerschaft. Nun musizieren Großröhrsdorfer und Remscheider Gymnasiasten miteinander – wechselseitig alle zwei Jahre in den beiden Städten. Öfter sei das wegen der großen Entfernung von rund 700 Kilometern zwischen den Städten nicht möglich, so Ulrich Schlögel, der sich schon auf das Konzert freut: „Es ist doch schön, wenn junge Leute auch mal außerhalb der Schule die Chance bekommen, sich bei so einem Gemeinschaftskonzert musikalisch zu betätigen.“ Und dafür wünschen sich alle Musikanten ein großes Publikum: an diesem Mittwoch, dem 14. März, um 18.30 Uhr in der Nicolaikirche. (SZ/ha)

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