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Freitag, 17.08.2018

Motorsport – aber dieses Mal ohne Motor

Vorbereitungen zum 5.Seifenkistenrennen: Kartbahnbetreiber Mathias Lesch (rechts im Bild) und Maik Keitel sind mit dem Bau einer Seifenkiste beschäftigt.Foto: Werner Müller
Vorbereitungen zum 5. Seifenkistenrennen: Kartbahnbetreiber Mathias Lesch (rechts im Bild) und Maik Keitel sind mit dem Bau einer Seifenkiste beschäftigt.Foto: Werner Müller

© Werner Müller

Lohsa. Am kommenden Sonntag, dem 19. August, ist die Kartbahn Lohsa nicht der Austragungsort von Kartrennen, sondern Seifenkisten werden das Geschehen auf der Kartbahn (An der Kartbahn 1) bestimmen. Deren Betreiber, Mathias Lesch, hat die tollkühnen Freunde der eigenwilligen Eigenbauten zum 5. Seifenkistenrennen eingeladen. Bis jetzt haben sich bereits 16 Teams angemeldet. Natürlich können sich noch weitere Teams anmelden. Bei wem jetzt das Interesse geweckt wurde: Nennungen zum Rennen sind möglich unter Telefonnummer  035724 56836 oder per Elektropost unter

www.motor-factory.com/[email protected]

Am Sonntagvormittag erfolgen der Aufbau der Boxen, die Fahrerbesprechung und das freie Training. Um 13.45 Uhr beginnen die Rennen in den einzelnen Disziplinen. Gewertet wird die schnellste Seifenkiste, darüber hinaus die weiteste Distanz, die mit dem Gefährt zurückgelegt wird, und als Sonderwertung, bei der die einst bei Motorsportveranstaltungen außerrennmäßige Disziplin „Concours d’Elégance“ wieder belebt wird: die schönste Box.

Der Start erfolgt über eine vier Meter hohe Startrampe; das Ziel liegt in 70 Metern Entfernung. Die, die dieses Ziel am schnellsten erreichen, werden in Disziplin 1 auf dem Siegertreppchen stehen. Für die Teams, die ihre Seifenkiste nicht durchs Ziel bekommen, gibt es die Sonderwertung um die „Rote Laterne“ – wer bleibt schon nach der kürzesten zurückgelegten Strecke stehen ... In Wertung 2 geht es darum, wer es am weitesten schafft, also möglichst weit über die 70-m-Marke hinaus; unabhängig von der dafür aufgewendeten Zeit.

Und die schönste Box bekommt Sonderpunkte von der Jury.

Zum Regelwerk: Die Seifenkiste soll 2,50 m lang und 1,50 m breit sein. Das Leergewicht des Fahrzeugs darf maximal 90 Kilogramm betragen. Am Fahrzeug darf keine Spitze herausragen, ebenso muss alles, was scharf ist, abgerundet oder begradigt werden. Es darf keinerlei Antrieb, Motor Tretwerk oder Ähnliches verbaut sein. Maximal zwei Fahrer dürfen ein Fahrzeug bewegen / fahren. An jedem Fahrzeug muss auf der Front / an den Seiten eine Fläche von 20 x 20 cm frei sichtbar sein – für die Startnummer. Jedes Fahrzeug muss sich einer technischen Kontrolle unterziehen. Ohne Schutzhelm darf kein Trainings- oder Rennlauf bestritten werden. Jedes Team bekommt im Fahrerlager eine 3-x-3-m-Fläche zugewiesen; diese sollte passend zum Thema des Fahrzeuges ausgestaltet werden.

Zeitplan am Sonntag, dem 19. August:

  9.00 Uhr: Eintreffen der Teams; Bezug / Aufbau Boxen

  9.45 Uhr: Fahrerbesprechung

10.00 Uhr: Beginn freies Training (bis 12.30 Uhr)

13.45 Uhr: Beginn der Rennen in den einzelnen Disziplinen

17.30 Uhr: Siegerehrung (etwaige Zeit)

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