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Donnerstag, 11.10.2018

Mittags mit fast drei Promille auf der Autobahn unterwegs

Polizisten haben am Mittwoch auf der A 4 einen volltrunkenen Autofahrer gestoppt. Nun erwarten ihn Konsequenzen.

Symbolbild
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© picture alliance / dpa

Kodersdorf. Polizisten haben am Mittwochmittag auf der A 4 einen volltrunkenen Autofahrer gestoppt. Der 49-jährige Pole war im Schneckentempo und in Schlangenlinien durch den Autobahntunnel Königshainer Berge in Richtung Bautzen gefahren. Andere Reisende riefen die Polizei. Als eine alarmierte Streife den Clio zur Kontrolle auf einen Parkplatz gelotst hatte, schlug den Beamten eine deutliche Alkoholfahne in der Atemluft des Fahrers entgegen. Das teilt die Polizeidirektion Görlitz mit.

Ein Test zeigte einen Wert von umgerechnet 2,74 Promille. Zudem war dem Mann behördlich untersagt worden, in Deutschland ein Kraftfahrzeug zu führen. Die Beamten untersagten dem 49-Jährigen die Weiterfahrt, veranlassten eine Blutentnahme und leiteten Strafverfahren zu der Trunkenheits- sowie „Schwarzfahrt“ ein. Die Staatsanwaltschaft wird sich mit dem Fall befassen. (szo)

Aus dem (Bundes-)polizeibericht vom Donnerstag

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Schüler erhalten Einblick in die Polizeiarbeit

Görlitz. In der Polizeidirektion Görlitz erleben derzeit 24 Schüler eine spannende Ferienwoche. Seit Montag lernen die Mädchen und Jungen die verschiedenen Facetten des Polizeiberufs kennen. Begleitet werden sie dabei von erfahrenen Beamten der örtlichen Reviere. So erhalten die Praktikanten Einblicke in die Arbeit des Streifendienstes, von Ermittlern der Kriminalpolizei oder Kriminaltechnikern. Darüber hinaus stehen Besuche beim Einsatzzug der Polizeidirektion, im Führungs- und Lagezentrum und bei der Diensthundestaffel auf dem Programm.

Am Dienstagmittag war eine Gruppe an der Bahnhofstraße in Bautzen bei einer Geschwindigkeitskontrolle dabei. Mit einer Streife überprüften die Jugendlichen per Lasermessgerät das Tempo von 40 Fahrzeugen. Die erlaubten 30 km/h überschritten drei Lenker, was ein Verwarngeld für sie zur Folge hatte. Darüber hinaus ermahnten die Ordnungshüter in spe zur Einhaltung des Tempolimits.

Am Mittwochvormittag postierten sich Bürgerpolizisten mit einer Gruppe Praktikanten im Haselbachtaler Ortsteil Gersdorf auf der Bahnhofstraße. Dort kontrollierten sie die Geschwindigkeit von 160 Fahrzeugen. 16 waren zu schnell. Der „Schnellste“ fuhr 80 km/h. Diesen und drei weitere Fahrzeugführer erwartet ein nun Bußgeld. Zwölf Lenkern sprachen die Polizisten ein Verwarngeld aus. Die Schüler empfanden die Kontrolle als hochinteressant.

Damit eine Karriere bei der Polizei Realität werden kann, bereiten sich die Praktikanten in dieser Woche auch auf das Auswahlverfahren für die Einstellung bei der sächsischen Polizei vor und üben gemeinsam für den Sporttest sowie das Gruppengespräch.

Polizeieinsatz am Sonnabend in Ostritz

Ostritz. Die Polizei wird am Sonnabend in Ostritz sichtbar präsent im Einsatz sein. „Anlass sind Veranstaltungen auf dem Marktplatz sowie auf einem Privatgrundstück an der Bahnhofstraße“, schreibt die Polizei. An diesem Tag findet im Hotel Neißeblick eine Kampfsportveranstaltung der rechten Szene unter der Bezeichnung „Kampf der Nibelungen“ statt. Gegendemonstranten wollen mit dem „Ostritzer Friedenslauf“ auf dem Marktplatz ein Zeichen für Toleranz setzen. Die Beamten des Reviers Zittau-Oberland werden zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung von Einsatzkräften der sächsischen Bereitschaftspolizei unterstützt.

Dieb lässt nach Autodiebstahl Fahrrad zurück

Ebersbach-Neugersdorf. In der Medieninfo vom 18. September hat die Polizei vom Diebstahl eines Peugeot in Zittau berichtet. Ein Unbekannter war in ein Wohnhaus an der Schillerstraße eingedrungen. Dieser griff den Zündschlüssel zu dem roten, drei Jahre alten Peugeot 208 und entwendete diesen aus der Garage. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei ergaben zwischenzeitlich, dass der unbekannte Täter mit einem Fahrrad gekommen war und dies in der Nähe des Tatortes zurückließ. Die Ermittler gehen davon aus, dass dies ebenso gestohlen sein könnte. Bislang hat den Verlust niemand bei der Polizei angezeigt. Bei dem Fahrrad handelt es sich um ein blau-schwarzes Cross Bike der Firma Leader Fox.

Um den Diebstahl des Peugeot beweissicher aufklären zu können, sucht die Polizei nun Zeugen. Wer den Täter am 17. September 2018 mit dem beschriebenen Fahrrad oder dem entwendeten Auto gesehen hat, wird gebeten, sich an die Polizei zu wenden? Wer weiß, wem das Fahrrad gehören könnte? Sachdienliche Hinweise nimmt das Führungs- und Lagezentrum der Polizeidirektion unter der Rufnummer 03581 468 - 100 entgegen.

Weiterfahrt unter Drogen verhindert

Bad Muskau. Bei einer Geschwindigkeitskontrolle hat die Polizei am Donnerstagabend an der Bautzener Straße einen Opelfahrer gestoppt, welcher offenbar unter Drogen stand. Aufgefallen war der 28-Jährige, da er mit 12 km/h zu viel unterwegs war. Die Beamten stellten bei der Überprüfung der Verkehrstauglichkeit fest, dass er zudem offensichtlich unter Einfluss von Betäubungsmitteln stand. Die Ordnungswidrigkeit wird an die zuständige Bußgeldstelle weitergeleitet. Nun drohen dem 28-Jährigen ein Bußgeld, Fahrverbot und Punkte im Zentralregister.

Junge Männer sprühen Pfefferspray ins Auto

Zittau. Vor einem Imbiss an der Ludwigstraße haben am Mittwochabend drei junge Männer einen grünen VW beschädigt und die vier deutschen Insassen durch Pfefferspray verletzt. Die Polizei Zittau-Oberland nahm die Körperverletzungen zum Nachteil von drei Jugendlichen im Alter von 18 und 19 Jahren sowie einer 16-Jährigen auf. Auch die drei Tatverdächtigten stellten die Beamten vor dem Salzhaus. Es handelte sich um einen 18-jährigen Syrer, einen 20-jährigen Syrer und einen 18-jährigen Iraker. Bei allen drei handelt es sich um Asylbewerber. Einer der jungen Männer hatte gegen den Golf getreten und ein anderer sprühte Pfefferspray durch ein geöffnetes Fenster in den Innenraum des Wagens, indem die vier Geschädigten saßen und ihre Snacks verzehrten. Möglicherweise hat der Fall eine Vorgeschichte, die sich am vergangenen Freitag ereignete. Die Polizei berichtete bereits von den Streitigkeiten und Körperverletzungen an den Abendstunden an der Äußeren Weberstraße in Zittau. Die Ermittlungen durch den Staatsschutz zu beiden Sachverhalten dauern an.

Zwei Fahrzeuge entwendet

Görlitz. Unbekannte haben in der Zeit von Dienstag zum Mittwoch an der Gobbinstraße einen Audi 80 gestohlen. Der 31 Jahre alte, rote Wagen mit den Kennzeichen DD QQ 1987 hatte nach Angaben des Eigentümers noch einen Zeitwert von zirka 1.500 Euro. Donnerstagfrüh verschwand in Görlitz ein VW Golf Plus. Unbekannte entwendeten den beigefarbenen Wagen von einem Hof an der Biesnitzer Straße. Der neun Jahre alte Pkw mit den amtlichen Kennzeichen GR PA 400 hatte nach ersten Schätzungen noch einen Wert von zirka 5.500 Euro. Die Soko Kfz nahm die Ermittlungen auf und fahndet nach den Fahrzeugen.

Polizei zieht Bus mit faustgroßen Rostlöchern aus dem Verkehr

Nieder Seifersdorf. Eine Streife des Verkehrsüberwachungsdienstes der Polizeidirektion hat am Mittwochvormittag auf der A4 bei Nieder Seifersdorf einen wahren „Seelenverkäufer“ aus dem Verkehr genommen. Der in der Ukraine zugelassene Reisebus war zuvor klappernd und ratternd an den Beamten verbeigefahren. Mit dem vollbesetzten Van Hool waren 57 Jugendliche auf dem Weg nach Dresden. Die Polizisten stellten fest, dass die Bremse des Fahrzeugs nicht richtig funktionierte, sich an einem Reifen die Lauffläche bereits ablöste und der tragende Rahmen faustgroße Rostlöcher aufwies. Ein Sachverständiger stufte den Bus als verkehrsunsicher ein. Statt mit ihm, ging die Reise der Jugendlichen mit einem verkehrssicheren Ersatzbus einer Dresdener Firma weiter. Die Verkehrspolizisten leiteten Ordnungswidrigkeitenverfahren gegen den 43-jährigen Fahrer sowie den Halter des Van Hool ein und erhoben Sicherheitsleistungen von mehr als 700 Euro. Die Bußgeldstelle der Landesdirektion wird sich damit befassen.

Erneut Raser auf der A4 bei Kontrolle ertappt

Landkreis Görlitz. Von rund 2.000 Fahrzeugen, die die Verkehrspolizei auf der A4 nahe der polnischen Grenze in der Nacht zum Donnerstag kontrolliert hat, fuhr etwa jedes vierte zu schnell. In Höhe der Ortschaft Ludwigsdorf gilt ein Tempolimit von 80 km/h. Anwohner hatten sich in den zurückliegenden Monaten immer wieder über nächtlichen Verkehrslärm beschwert. In 260 Fällen betrug die Überschreitung bis zu 20 km/h, was ein Verwarngeld von bis zu 35 Euro nach sich ziehen kann. In 189 Fällen waren Autos oder Kleintransporter noch schneller unterwegs. Am eiligsten hatte es ein Renault, der mit 156 km/h durch die Lichtschranke raste. Hier sieht der bundeseinheitliche Tatbestandskatalog ein Bußgeld von mindestens 600 Euro, drei Monaten Fahrverbot und zwei Punkten in Flensburg vor. Der Verkehrsüberwachungsdienst der Polizeidirektion wird die Tempoverstöße zur Ahndung der Bußgeldstelle der Landesdirektion mitteilen.

Brieftasche aus dem Auto entwendet

Weißwasser. Unbekannte haben an der Schulstraße aus einem abgestellten Auto eine Brieftasche gestohlen. Die Täter nutzten das offengelassene Beifahrerfenster, um ins Fahrzeug zu kommen. Neben Geld, Bank- und Kreditkarte wurden Ausweis und weitere Dokumente gestohlen. Der Schaden lag bei 100 Euro. Die Kriminalpolizei ermittelt. Die Polizei hält im Sinne der Gefahrenabwehr jeden an, das Fahrzeug beim Verlassen im öffentlichen Raum vollständig zu verschließen und Wertsachen zu entnehmen.

Reifendiebe auf frischer Tat gestellt

Ostritz. Eine Streife der Bundespolizeiinspektion Ebersbach hat in der Nacht zu Donnerstag in Ostritz zwei polnische Reifendiebe auf frischer Tat gestellt. Die beiden 29 und 39 Jahre alten Männer waren mit einem in Polen zugelassenen Renault Clio zur nahen Grenzbrücke gefahren, hatten das Auto dort abgestellt und wenige hundert Meter entfernt auf deutschem Hoheitsgebiet begonnen, an einem baugleichen Pkw die Räder zu lösen. Der ältere der beiden Täter machte zuerst falsche Angaben zu seiner Person. Doch da seine Fingerabdrücke bereits in den polizeilichen Datenbanken hinterlegt waren, fiel der Schwindel bei einer Überprüfung schnell auf. Dank des schnellen Eingreifens der Polizisten wurde nichts gestohlen. Die weiteren Ermittlungen zu der Straftat führt die Kriminalpolizei.

Diebe brechen Geräteschuppen auf

Görlitz. Unbekannte haben in einem Hinterhof am Grünen Graben gewaltsam zwei Geräteschuppen aufgebrochen. Die Täter hatten ein Damenrad herausgeholt und bereitgestellt. Offenbar wurden sie bei der Tat überrascht. Was entwendet wurde, steht noch nicht abschließend fest. Der entstandene Schaden wird auf 700 Euro geschätzt. Die Kriminalpolizei ermittelt.

Zeugen zu Parkplatzunfall gesucht

Niesky. Ein unbekanntes Fahrzeug hat am Mittwoch auf einem Supermarktparkplatz an der Bautzener Straße einen grauen Toyota Aygo am Heck touchiert. Eigentlich keine große Sache; die Versicherungen der beiden Fahrzeughalter würden den Schaden von wenigen hundert Euro schnell regeln, wenn sich der Verursacher wenigstens bei der 51-jährigen Fahrerin oder der Polizei gemeldet hätte. Doch stattdessen fuhr er oder sie davon, ohne sich um das Malheur zu kümmern und hat sich damit sogar strafbar gemacht.

Die Toyota-Fahrerin ist nach eigenen Angaben nunmehr bereits das dritte Mal Opfer einer Unfallflucht geworden. Da mangels zielführender Informationen in keinem der beiden anderen Fälle ein Verursacher ermittelt werden konnte, blieb sie jedes Mal auf den Reparaturkosten sitzen. Das soll diesmal anders werden.

Der Verkehrsdienst des Görlitzer Reviers sucht Zeugen. Der Unfall geschah am Dienstag irgendwann zwischen 10:00 Uhr und 14:15 Uhr. Wer den Rempler am Heck des grauen Toyota Aygo auf dem Parkplatz des Netto an der Bautzener Straße gesehen hat, wird gebeten, sich an die Polizei zu wenden. Hinweise nimmt das Polizeirevier Görlitz unter der Rufnummer 03581 650 - 0 sowie jede andere Polizeidienststelle entgegen.

Drogenfahrer hatte keinen Führerschein

Zittau. Polizisten haben am Mittwoch um 20.20 Uhr in der Friedensstraße einen 35-jährigen tschechischen Fahrer erwischt, der mit seinem in Tschechien zugelassenen Skoda Ocatvia unterwegs war – allerdings ohne Fahrerlaubnis. Diese war ihm bis 2021 von den Behörden entzogen worden. Außerdem stand er laut Drogenschnelltest unter dem Einfluss von Amphetaminen. Die Beamten der Landes- und Bundespolizei fanden im Fahrzeug eine Cannabisblüte mit einem Gewicht von ca. 2,1 Gramm.

Gegen den Fahrer wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Fahrens ohne Fahrerlaubnis und unter Einfluss berauschender Mittel sowie wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz eingeleitet. Das Polizeirevier Zittau hat die Ermittlungen übernommen.

Unbekannte stehlen Kleinkraftrad

Görlitz. Am Montagnachmittag haben Unbekannte ein Kleinkraftrad gestohlen. Die bordeauxrote Yamaha mit den Versicherungskennzeichen 421 WMM war an der Langenstraße abgestellt. Der Stehlschaden wird mit 500 Euro beziffert. Die Ermittlungen führt die Kriminalpolizei.

Kanaldeckel am Kraftwerk gestohlen

Hirschfelde. Bundespolizisten sind am Mittwochmittag in der Hirschfelder Straße zum Kraftwerk auf einen fehlenden Kanaldeckel gestoßen. Diesen fanden die Beamten mehrere hundert Meter entfernt am Ufer der Neiße. Er besteht komplett aus Eisen und dürfte ca. 100 kg wiegen. Die unbekannten Täter hatten außerdem ein Tor zum alten Kraftwerksgelände aufgebrochen und weitere 7 Kanaldeckel teilweise geöffnet um vermutlich auch diese zu stehlen. Ob den Tätern die Deckel zu schwer wurden oder sie gestört wurden bleibt ungeklärt. Bei einem Schrotthändler sollten die Metalldeckel vermutlich zu Geld gemacht werden. Die Landespolizei hat die Ermittlungen wegen des Diebstahls übernommen.

Mittags mit fast drei Promille auf der Autobahn unterwegs

Kodersdorf. Polizisten haben am Mittwochmittag auf der A4 einen volltrunkenen Autofahrer gestoppt. Der 49-jährige Pole war im Schneckentempo und in Schlangenlinien durch den Autobahntunnel Königshainer Berge in Richtung Bautzen gefahren. Andere Reisende riefen die Polizei. Als eine alarmierte Streife den Clio zur Kontrolle auf einen Parkplatz gelotst hatte, schlug den Beamten eine deutliche Alkoholfahne in der Atemluft des Fahrers entgegen. Ein Test zeigte einen Wert von umgerechnet 2,74 Promille. Zudem war dem Mann behördlich untersagt worden, in Deutschland ein Kraftfahrzeug zu führen. Die Beamten untersagten dem 49-Jährigen die Weiterfahrt, veranlassten eine Blutentnahme und leiteten Strafverfahren zu der Trunkenheits- sowie „Schwarzfahrt“ ein. Die Staatsanwaltschaft wird sich mit dem Fall befassen.

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