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Freitag, 02.11.2018

Mit Höllentempo zu zwei Siegen?

Von Frank Thümmler

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Jordan George (rechts) hat eine gewisse Anlaufzeit in Weißwasser gebraucht. Nach und nach findet er sich aber besser zurecht und hat binzwischen immerhin schon elf Scorerpunkte (fünf Tore, sechs Assists) auf seinem Konto.Foto: Thoomas Heide
Jordan George (rechts) hat eine gewisse Anlaufzeit in Weißwasser gebraucht. Nach und nach findet er sich aber besser zurecht und hat binzwischen immerhin schon elf Scorerpunkte (fünf Tore, sechs Assists) auf seinem Konto.Foto: Thoomas Heide

© Thomas Heide

Eishockey, DEL 2

Deggendorfer SC – FüchseFr.,20.00

Füchse – EHC Bayreuth-TigersSo.,17.00

Die Lausitzer Füchse, derzeit mit 27 Punkten Tabellenvierter der DEL 2, treffen am Wochenende auf die beiden Schlusslichter. Am Freitag geht es zum Aufsteiger Deggendorf (11 Punkte), am Sonntag kommt Bayreuth (10 Punkte) nach Weißwasser. Dass Tabellensituationen gerade im Eishockey nicht viel aussagen, wissen erfahrene Eishockey-Cracks. Am vergangenen Wochenende zum Beispiel hat der Drittletzte Dresden zu Hause den Tabellenführer Ravensburg mit 4:0 vom Eis gefegt. Und die beiden Gegner des Wochenendes haben beim ersten Aufeinandertreffen den Füchsen jeweils Probleme bereitet. Beide Spiele konnten die Lausitzer erst im Schlussdrittel für sich entscheiden. Deggendorf hielt in Weißwasser nach zwei Spielabschnitten noch ein 2:2 (Endstand 4:2), Bayreuth führte vor dem Schlussdrittel nach einer 3:0-Führung noch mit 3:2 (Endstand 6:4). Damit es etwas wird mit zwei Siegen, müssen den Füchsen zwei Dinge gelingen: Sie müssen ins Laufen kommen, das Tempo hochdrehen. Gerade während der Niederlagenserie, die die Füchse am vergangenen Freitag mit einem Heimsieg über Kassel beendeten, hatte sich gezeigt, dass es ohne diese schnelle und aggressive Spielweise schwer für die Füchse wird zu punkten. Und die Chancenverwertung muss wieder besser werden. Sie war das Problem bei der Niederlage am Sonntag in Freiburg. Die Füchse haben den vollen Kader zur Verfügung – bis auf die „Kids aus Berlin“. (fth)

Eishockey, Regionalliga

Chemnitz Crashers (3.)– Tornado Niesky (6.) Sa.,17.00

Das Spiel gegen den Tabellendritten wird sicher keine leichte Aufgabe für die Nieskyer. Tornado-Trainer Jens Schwabe wird nicht mit seinem kompletten Kader nach Chemnitz reisen können. Der Stürmer Andreas Brill hatte sich am Sonntag beim Spiel gegen Bad Muskau den Knöchel gebrochen und wird mindestens für drei Monate ausfallen. Einige andere Spieler sind gesundheitlich angeschlagen. Deren Einsatz am Sonnabend ist noch ungewiss. (ew)

Fußball, Landesliga

SSV Markranstädt (7.) – FV Eintracht Niesky  (11.)So.,14.00

Die englische Woche für die Eintracht endet mit dem Auswärtsspiel gegen den Tabellensiebenten aus Markranstädt. Die Männer aus dem Leipziger Westen haben bisher 13 Punkte gesammelt, der Vorsprung auf Niesky beträgt nur einen Zähler. Die Nieskyer konnten zuletzt gegen Glauchau und Olbernhau zwei wichtige Siege einfahren. Der gute Lauf wurde am Mittwoch aber unterbrochen. Im Pokalspiel gegen Dresden Laubegast stand zwar eine stark ersatzgeschwächte Elf auf dem Platz, trotzdem war der Auftritt der Nieskyer über weite Strecken der Partie nicht entschlossen genug. Dazu kam eine mangelhafte Chancenverwertung und somit auch ein verdientes Ausscheiden aus dem Pokal. Die Pokalpleite sollten die Nieskyer nun schnell aus den Kleidern schütteln. Am Sonntag kehren einige Spieler wieder zurück in den Kader. Zudem ist die Eintracht auch diese Saison wieder recht stabil auf des Gegners Platz unterwegs und konnte zwei von vier Auswärtsspielen gewinnen. Gegen den SSV gewann die Eintracht im letzten Jahr beide Partien knapp. Trainer Paul Neumann will eine Reaktion seiner Mannschaft auf das Pokalspiel sehen. (ag)

Fußball, Landesklasse Ost

Die Neugersdorfer Reserve, die nach der 0:1-Niederlage beim neuen Spitzenreiter LSV Neustadt/Spree den ersten Platz nach nur einem Spieltag wieder abgeben musste, hat mit dem stark gestarteten Aufsteiger VfB Weißwasser, der erst kürzlich in Oderwitz (4:0-Sieg) seine Auswärtsstärke unter Beweis gestellt hat und auf fremdem Platz noch ungeschlagen ist, die nächste schwere Aufgabe vor der Brust. Die Neugersdorfer brauchen aber einen Sieg, um dem eigenen Anspruch, um den Titel zu spielen, nicht hinterherlaufen wollen, während Weißwasser eigentlich ganz locker aufspielen kann. Trebendorf muss zu eben jenen Dresden-Laubegastern, die am Mittwoch die klassenhöheren Nieskyer mit 4:1 aus dem Pokal geschossen haben. Es wird schwer, da den Abstand auf einen Nichtabstiegsplatz zu verkürzen. (SZ)

Fußball, Kreisoberliga

Vor dem 11. Spieltag liegen drei Mannschaften an der Tabellenspitze eng beieinander. Schon an diesem Wochenende könnte die Reihenfolge wieder neu gemischt werden. Der GFC Rauschwalde ist seit der Vorwoche Spitze und hat als Tabellenführer gleich mit Holtendorf eine hohe Hürde vor der Brust. Die Gäste können auf Platz vier liegend zum Spitzentrio aufschließen. Einen Lauf hat jetzt auch der VfB Zittau, die nach dem 3:2-Sieg im Spitzenspiel gegen Neueibau wieder dick im Rennen um Platz eins sind. Am Sonnabend kommt der starke Aufsteiger aus Bertsdorf (16 Punkte). Der BSV wird dem Favorit alles abverlangen. Neueibau hat vom Papier her die einfachste Aufgabe, muss am Sonntag in Bad Muskau antreten. In Schleife treffen mit der Lok-Elf und dem FSV Kemnitz (beide 13 Punkte) zwei Tabellennachbarn aufeinander. Für Obercunnersdorf (13 Punkte) und Gebelzig (14 Punkte) geht es im direkten Duell um weitere Zähler für den Klassenerhalt. Gespielt wird wieder in Herrnhut. Im zweiten Sonntagsspiel hat der LSV Friedersdorf (12 Punkte) den Tabellennachbarn aus Niesky (11 Punkte) zu Gast. Beide Teams wollen aus dem Tabellenkeller raus, können aber nur mit einem Sieg den Anschluss an das Mittelfeld herstellen. (stw)