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Freitag, 14.09.2018

Mit der Seifenkiste ins Ziel

Schräg am Start: Beim Seifenkistenrennen an der Saloppe starten am Wochenende wieder rund 20 Teams mit ihren selbstgebauten Gefährten. Beinhart, wie hier am Werner-Wagen, ist das Berganschieben.Foto: Christian Juppe
Schräg am Start: Beim Seifenkistenrennen an der Saloppe starten am Wochenende wieder rund 20 Teams mit ihren selbstgebauten Gefährten. Beinhart, wie hier am Werner-Wagen, ist das Berganschieben. Foto: Christian Juppe

© Foto: Christian Juppe, Bautzner

Bereits zum 18. Mal werden am Sonnabend etwa 20 Teams aus ganz Deutschland in ihren Seifenkisten den Elbhang hinunterjagen.

Von dem Biergarten Saloppe geht es über das Kopfsteinpflaster die etwa ein Kilometer lange Strecke hinunter, bis zum Wasserwerk und zur Elbe. Das Besondere sind dabei die Seifenkisten: Kein Team darf zweimal mit dem gleichen Gefährt teilnehmen, die Kisten werden also jedes Jahr neu gebaut. Dabei versuchen sich die Teams gegenseitig zu übertreffen. So hatten in den letzten Jahren die Fahrzeuge die Form von Raketen, Trabbis oder Rennautos. „Am spannendsten ist der Moment, wenn die Seifenkisten ankommen und das erste Mal von ihren Fahrern präsentiert werden“, sagt Linda Glaser, die das Rennen organisiert. „Dann sieht man, wie viel Mühe sich die Teams gegeben haben.“

Zuerst müssen die Kisten dann den steilen Berg hochgeschoben werden. Von einer Rampe lassen sich die Teilnehmer dann ins Tal rollen. Sieger ist, wer am schnellsten wieder unten ankommt. Aber auch für alle anderen Rennteams lassen sich die Veranstalter Siegertitel einfallen. „Es geht eigentlich mehr um den Spaß und nicht um Geschwindigkeit“, erklärt Glaser. Voraussetzung zur Teilnahme ist, dass die Fahrzeuge selbst gebaut sind und keinen Motor als Antrieb haben.

Die Veranstalter erwarten in diesem Jahr etwa 5 000 Zuschauer. (joba)

Der Testlauf beginnt am Sonnabend um 15 Uhr, das Rennen startet um 18 Uhr von der Saloppe, Brockhausstraße 1, 01099 Dresden