• Einstellungen
Donnerstag, 13.09.2018

Mit besten Grüßen aus Freital

Für die 100-Jahr-Feier sammelt die Stadt Ideen und Vorschläge – per Post. Dafür gibt es jetzt einen besonderen Service.

Von Annett Heyse

Solche Postkarten werden derzeit in der Stadt verteilt. Insgesamt gibt es vier Motive und auf der Rückseite ein Feld, um Vorschläge für ein großes Stadtfest zum Gründungsjubiläum einzutragen.
Solche Postkarten werden derzeit in der Stadt verteilt. Insgesamt gibt es vier Motive und auf der Rückseite ein Feld, um Vorschläge für ein großes Stadtfest zum Gründungsjubiläum einzutragen.

© Foto: Stadtverwaltung

Freital. Wenn Freital im Jahr 2021 sein Gründungsjubiläum begeht, soll es nicht nur eine Feier, sondern ein komplettes Feierjahr geben. Bereits jetzt laufen die Vorbereitungen für das Jubiläum. Aber wann, wo und wie soll gefeiert werden? Das fragt man sich auch im Rathaus, wo eine Arbeitsgruppe aus Verwaltungsmitarbeitern Ideen sammelt und bündelt.

Ankommen sollen diese Vorschläge auf ganz traditionelle Art und Weise – mit der Post. Dafür hat die Stadt vier verschiedene Motive drucken lassen, die Rückseite ist jeweils gleich: In einem vorgedruckten Feld kann jeder Ideen, Wünsche und Vorstellungen notieren.

Fest steht bisher nur, dass sich die Stadt für den Tag der Sachsen 2021 bewerben möchte. Übers Jahr verteilt, soll es weitere Veranstaltungen geben. Einige sind seit Langem fester Bestandteil im Veranstaltungskalender, wie das Windbergfest, der Schlossadvent, die Kulturalltage. Aber was wäre noch denkbar? „Wir wollen nicht alles vorgeben, es soll auch ein Stadtjubiläum von den Bürgern für die Bürger werden“, sagte Freitals Erster Bürgermeister Peter Pfitzenreiter gegenüber der Sächsischen Zeitung Anfang des Jahres. Nun sucht die Stadt den Kontakt zu den Bürgern und Vereinen in Sachen Gründungsjubiläum. Welche Wünsche haben die Freitaler und wie stellen sie sich ihr Fest vor?

Mit der Mitmach-Aktion hofft man, neben konkreten Vorschlägen ein Stimmungsbild zu erhalten. „Wir wollen das Stadtfest zu einem Ereignis machen, dass viele verschiedene Facetten bietet und von möglichst vielen mitgetragen wird“, sagte Oberbürgermeister Uwe Rumberg (CDU).

Auf den Karten wird in unterschiedlichen Motiven auf die Stadt und das Jubiläum angespielt. Eine Karte zeigt beispielsweise von kräftigen Händen gehaltene Schraubenschlüssel und Hammer, die auf die Industrie und den Bergbau hinweisen. „Stahlharte Typen gesucht“, steht auf blauem Untergrund. Entworfen wurden die Karten von der Agentur Schröder aus Dresden. Darauf zu sehen ist das – ebenfalls mit der Agentur Schröder – entworfene Logo für das Stadtjubiläum: Eine 100 mit dem Wahrzeichen der Stadt, dem König-Albert-Denkmal, welches auf dem Windberg steht. Die Karten sind kostenlos erhältlich und liegen in den Rathausinformationen Potschappel und Deuben, in der Stadtbibliothek, in den Städtischen Sammlungen, im F1 Technologiezentrum, dem Freizeitzentrum Hains, im Kulturhaus und in der Agentur der IG Weißeritztalbahn im Bahnhof Hainsberg sowie weiteren öffentlichen Stellen aus. Sie können an die Stadtverwaltung zurückgesandt oder an den Rathausinformationen abgegeben werden. Wer lieber E-Mails verschickt, kann das auch weiterhin gerne tun. Die Stadt hat dafür eine separate Adresse freigeschaltet.

Die Einsendungen werden bis Anfang 2019 ausgewertet. Über den Stand der Dinge möchte die Verwaltung fortlaufend informieren, vor allem im Amtsblatt, in den Sitzungen des Stadtrates und im Internet. Wichtig sei, heißt es aus dem Rathaus, dass möglichst viele Bürger ihre Meinung sagen und sich einbringen. „Der Stadtgeburtstag soll ein Ereignis sein, das das ,Wir‘ stärkt - eines, mit dem die Freitaler ihre Stadt neu entdecken und sich stärker mit ihr identifizieren können“, sagte Rumberg.

[email protected]

Desktopversion des Artikels