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Montag, 15.10.2018

Meißnerin erneut auf Goldkurs

Von Ute Christiane Lauerwald

Daumen hoch: Undine Lauerwald (Mitte) war auch bei den Deutschen Meisterschaften nicht zu schlagen und holte Gold nach Meißen. Foto: DLRG
Daumen hoch: Undine Lauerwald (Mitte) war auch bei den Deutschen Meisterschaften nicht zu schlagen und holte Gold nach Meißen. Foto: DLRG

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Am vergangenen Wochenende trafen sich 1200 Rettungsschwimmer der DLRG in Leipzig zur DM, um ihre Besten zu küren.

Der Samstag war den Staffelentscheidungen gewidmet, wo auch vier Meißner Staffeln fehlerfrei ihr Programm absolvierten. Besonders erfreulich war das Abschneiden der jüngsten Staffel (AK 12 ) mit Hannes und Niklas Birke, Aline Scheidhauer, Kim Schneider und Valerie Hickethier. Bei zwei Entscheidungen sogar auf Platz 4, erkämpften sie einen hervorragenden 8. Platz. Die Mädchenmannschaft der AK 13/14 (Sarah Hackert, Jule Hartmann, Theresa Ohme, Gina Zech und Felina Bohn) steigerte ihre Meldeleistung und positionierte sich mit Platz 13 im Vorderfeld. Die jungen Damen der AK 15/16 freuten sich über ihren 8. Startplatz und damit Start im schnellsten Lauf. Dort wuchsen sie über sich hinaus. Bei der Rettungsstaffel sogar auf Platz 3, wurden sie im Mehrkampf mit dem 5. Platz belohnt (Carolin Kuschke, Sina Scheidhauer, Sophie Woitaß, Leonie Jäger und Undine Lauerwald). Die Damenmannschaft der AK Offen (Franziska Sachse, Susanne Krüger, Nadine Binder, Pauline Noack und Tina Bönisch) bestätigte ihre Meldeleistung.

Das Siegerpodest war auch am Sonntag bei den Einzelstartern hart umkämpft. Gina Zech (AK 13/14) wurde für ihren Trainingsfleiß belohnt. Gemeldet auf Platz 28, steigerte sie sich auf Platz 13 – eine tolle Leistung. Tommy Kretzschmar (AK 15/16) konnte an seine schönen Leistungen von den Landesmeisterschaften und vom JRP nicht ganz anknüpfen. Undine Lauerwald (AK 15/16) setzte sich unter anderem gegen die beiden Junioren-Europameisterinnen Hanna van Os und Nina Holt durch und wurde wie im vergangenen Jahr Deutsche Meisterin. Und das vor allem dank ihrer Spezialdisziplin 100 Meter Retten mit Flossen, in der sie allen davon schwamm. Die 15-Jährige, die erst vor ein paar Wochen mit Gold von der Jugendeuropameisterschaft in Irland zurückgekehrt war, unterbot in diesem Wettbewerb noch einmal ihre Bestzeit um knapp vier Sekunden und stellte abermals einen neuen deutschen Einzelrekord auf.

Die besten Akteure der (DLRG) aus ganz Deutschland waren am Wochenende in Leipzig gegeneinander angetreten. In der Schwimmhalle des Universitäts-Campus ermittelte die ehrenamtlich tätige Wasserrettungsorganisation, die 1913 in der Messestadt gegründet wurde, ihre diesjährigen Deutschen Meister. Aktive aus allen Teilen der Bundesrepublik waren bei den Wettbewerben im 50-Meter-Becken am Start. Geschwommen wurde in Disziplinen, die an reelle Einsätze angelehnt sind. So mussten die Lebensretter bei Schwimmsprints mit Flossen schwimmen, mit Gurtrettern umgehen, wassergefüllte Puppen schleppen und unter Hindernissen durchtauchen. (mit df und rt))

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