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Donnerstag, 13.09.2018

Meißen am Ruder

Die Neptun-Regatta ist wieder mit Langstreckenschwimmen in der Elbe verbunden.

Rudern, anfeuern, chillen, schwimmen – zur Neptun-Freunde-Regatta ist alles möglich.
Rudern, anfeuern, chillen, schwimmen – zur Neptun-Freunde-Regatta ist alles möglich.

© Claudia Hübschmann

Meißen. Die 9. Neptun-Freunde-Regatta startet am 15. September. Mit dabei sind 15 Mannschaften aus Betrieben und Institutionen des Landkreises Meißen. Die Teilnehmer fahren in mehreren Läufen das Finale aus. Dabei geht es erneut um Medaillen und Pokale des Meißner Künstlers Kay „Leo“ Leonhardt. Bevor es so weit ist, wird gegen 10.45 bis 11.00 Uhr das erste Boot der zweiten Schnellsten Wanderfahrt von Dresden nach Meißen über 32 Kilometer erwartet. Alle Boote dieser Langstreckenfahrt laufen bis etwa 11.30 Uhr ein.

Darüber hinaus ist in das Programm das zweite Langstreckenschwimmen von Coswig nach Meißen eingebaut. Die Schwimmer sollten 12 bis 12.30 Uhr das Ziel erreichen. Als weiteren Höhepunkt taufen die Rudersportler ein neues Boot. Dabei handelt es sich um einen sogenannten C-Gig-Vierer aus der Bootsmanufaktur Berlin.

Der Start des ersten Bootes zur 9. Neptun-Freunde-Regatta erfolgt gegen 13.30 Uhr. Die Siegerehrung findet gegen 17.30 Uhr statt. Der Ruderclub Neptun erhält an diesem Tag Besuch vom sächsischen Staatsminister des Innern Roland Wöller (CDU). Er wird sich ein Bild von den Teams und ihren Leistungen machen. Zusammen mit der Meißner CDU-Landtagsabgeordneten Daniela Kuge übergibt er Medaillen, Pokale und Urkunden an die Gewinner. Damit auch Kinder auf ihre Kosten kommen, stellt der Verein für sie unentgeltlich verschiedene Attraktionen bereit. Die Glocke eines alten Kinderkarussells läutet Runde um Runde ein. Eine Eisenbahn zieht ihre Kreise, neben einem Stand mit Bratwürsten, Pilzpfanne und Getränken. Zudem können sich die Kinder auf Hüpfburgen, Trampolin, Ponyreiten und Kinderschminken freuen.

Parallel zur Veranstaltung auf den Meißner Elbwiesen unterhalb der Siebeneichener Straße lädt der SV Elbland Coswig-Meißen mit DLRG und DRK zum zweiten Langstreckenschwimmen von Coswig bis Meißen ein. 11 Uhr dürfen dazu Alt und Jung, Weiblein und Männlein am unteren Ende der Elbinsel in Kötitz in die Fluten steigen. Wer fröstelt, kann freilich im Neopren-Anzug antreten, so wie die Triathleten. Ziel sind die linkselbischen Elbwiesen am urigen Heim des Meißner Rudervereins Neptun. Die DLRG des Bezirks Niederes Elbtal tritt mit mindestens zwei Booten an, um die Sportler abzusichern. Geschwommen wird im geschlossenen Verband. Es kommt nicht darauf an, in kürzester Zeit das Ziel zu erreichen und als Erster aus den Wellen zu steigen. Die rund 6,5 Kilometer lange Strecke lässt sich in reichlich einer Stunde bis anderthalb Stunden gut bewältigen. Der Fluss selbst strebt mit rund fünf Stundenkilometern seiner Mündung zu. Um vorwärts zu kommen muss der Schwimmer deshalb nicht viel mehr tun, als sich über Wasser zu halten.

Damit sich niemand in nassen Sachen am Ziel erkältet, stellt der SV Elbland Coswig-Meißen für ein Startgeld von fünf Euro den Transport der Sachen von Kötitz bis zu den Neptun-Wiesen sicher. Dort baut die Feuerwehr auch Duschen auf. Ein Bus-Shuttle ermöglicht den Teilnehmern die ebenfalls im Startgeld eingeschlossene Rückfahrt von Meißen zum Ausgangspunkt. Für den Einstieg in die Elbe sollten Badeschuhe getragen werden. Der Veranstalter bringt zudem Badekappen mit, die zur besseren Sichtbarkeit getragen werden müssen. (SZ)

Für das Langstreckenschwimmen ist eine Anmeldung unabdingbar, die unter dieser E-Mail-Adresse erfolgten sollte. Bis 10 Uhr kann am 15. September nachgemeldet werden, so das Teilnehmerlimit noch nicht erreicht ist. Das Startgeld von fünf Euro kann ausschließlich am Start bezahlt werden.

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