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Samstag, 10.11.2018

Mehr Geld für Lehrlinge bei den Elbland-Kliniken

Das kreiseigene Unternehmen hat sich mit der Gewerkschaft einigen können. Unter anderem gibt es drei freie Tage extra.

Symbolfoto
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© Daniel Reinhardt/dpa

Landkreis. Die Elblandkliniken-Stiftung hat sich jetzt mit der Dienstleistungs-gewerkschaft Verdi auf einen Tarifvertrag für die Auszubildenden der Elblandkliniken geeignet. Insgesamt 119 Lehrlinge bekommen nun mehr Geld, teilt das Unternehmen mit. „Der Tarifvertrag ist ein deutliches Signal für die Region“, sagt Bernd Becker von der Gewerkschaft. Der Landesfachbereichsleiter hat die Verhandlung geführt. Die tarifliche Ausbildungsvergütung liege nun über der des öffentlichen Dienstes. „Auch konnten wir einen Kinderbetreuungszuschuss und jährlich drei zusätzliche Tage zur Klausur und Prüfungsvorbereitung vereinbaren“, erklärt Becker.

Beiden Tarifparteien sei nach der Sondierung klar gewesen, dass eine gute Ausbildung ein „wichtiger Baustein für eine positive Entwicklung der Kliniken“ sei. Beide Vertragsparteien erklärten, „ausgesprochen gute, konstruktive und zielführende Gespräche“ geführt zu haben. Die Elblandkliniken betreiben Krankenhäuser in Meißen, Riesa und Radebeul. Die Gruppe beschäftigt 2 700 Mitarbeiter und ist damit der größte Arbeitgeber des Landkreises. Sie hatte im vergangenen Jahr einen Überschuss von mehr als acht Millionen Euro erwirtschaftet. (SZ/csf)