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Mittwoch, 16.05.2018

MDR-Sendung zum Thema Kahlschlag

Zwischen Straßenrändern und Äckern verschwinden Grünstreifen, weil sie umgeackert werden.

Leo Lippold regte die Sendung an, und er wirkt in ihr mit.
Leo Lippold regte die Sendung an, und er wirkt in ihr mit.

© SZ-Archiv/Claudia Hübschmann

Klipphausen. In den 43 Ortsteilen von Klipphausen sind sechs von zehn Straßenbäumen verschwunden. Im ganzen Landkreis Meißen fielen in nur sieben Jahren mehr als 4 000 der Säge zum Opfer. Das ist Thema des MDR-Fernsehbeitrags „Kahlschlag“, an diesem Mittwoch, 20.15 Uhr. Die Sendung entstand auf Anregung und unter Mitwirkung von Leo Lippold, der Schloss Scharfenberg wieder aufgebaut hat.

Thema sind die Folgen des Kahlschlags, der auch Gehölzstreifen betrifft. Zwischen Straßenrändern und Äckern verschwinden Grünstreifen, weil sie umgeackert werden. Ohne Hecken und Bäume gibt es kaum Schutz gegen Bodenerosion, fehlen Räume für Insekten, Greifvögel oder Hasen. „Ich finde es schon merkwürdig, wenn Agrar-Betriebe im Jahr 400 000 Euro für Landschaftspflege erhalten und sich nicht an die einfachsten Regeln halten“, so Leo Lippold. (SZ/ul)

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