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Montag, 17.09.2018

Linke wollen weltoffenes Bautzen

Alltagsrassismus ist in der Stadt ein massives Problem, meint Stadtrat Steffen Grundmann. Im SZ-Interview erklärt er, wie er darauf kommt.

•Steffen Grundmann sitzt für die Partei Die Linke im Bautzener Stadtrat. Der 39-Jährige ist als Sozialarbeiter tätig.
•Steffen Grundmann sitzt für die Partei Die Linke im Bautzener Stadtrat. Der 39-Jährige ist als Sozialarbeiter tätig.

© Uwe Soeder

Bautzen. Linken-Stadtrat Steffen Grundmann wünscht sich, dass Rassismus und Fremdenfeindlichkeit keinen Platz mehr in Bautzen finden. Im Alltag erlebe er allerdings immer wieder, wie sich Menschen in der Stadt gegen Demokraten, Fremde und Flüchtlinge stellen. Grundmann hat es sich zur Aufgabe gemacht, auf solche Menschen hinzuweisen. „Ich habe in Bautzen Familie und will in einer Stadt leben, die jeden Menschen willkommen heißt“, sagt er.

Dabei sieht Grundmann durchaus auch positive Entwicklungen in Bautzen. So erklärt er, dass die Stadt nach den Ausschreitungen auf dem Kornmarkt in vielerlei Hinsicht gehandelt habe. Als Beispiel nennt er Gesprächsrunden, die anhaltende Polizeipräsenz auf dem Kornmarkt, aber auch die zwei Streetworker, die seither allen jungen Leuten in Bautzen Hilfe anbieten.

Das Gespräch mit Steffen Grundmann ist Teil einer neuen Interviewreihe. Wohin geht Bautzen? Das will die SZ wissen und verabredet sich mit den Stadträten. Nächster Gesprächspartner ist FDP-Stadtrat Mike Hauschild. (SZ/mho)

Hier geht es zum kompletten Interview (für Abonnenten frei).

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