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Samstag, 15.09.2018

Lieblingsrezepte gesucht

Von Uwe Jordan

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So in etwa könnte das Innenleben unseres Buches aussehen.Reproduktion: Uwe Jordan
So in etwa könnte das Innenleben unseres Buches aussehen.Reproduktion: Uwe Jordan
Zutaten der als Rezeptvorschlag unten rechts beschriebenen Rote-Bete-Suppe, inklusive einer „Größenempfehlung“ auf dem linken Teller, wie das Gemüse/Obst/Wurzelwerk zu schneiden ist. Der halbiert gezeigte Apfel ist nach dem Kerngehäuse-Entfernen und Schälen auf ähnliches Format zu bringen. Gut 1½ Stunden später ist die Suppe fertig (kleines Bild oben links). Rührt man die Sahne unter, changiert die Farbe von frischem Tiefrot (beziehungsweise einen Tag „nachgereift“ Sattviolett) hin zu Pink wie rechts oben.Fotos: Uwe Jordan (3) 8.9.-September-2018
Zutaten der als Rezeptvorschlag unten rechts beschriebenen Rote-Bete-Suppe, inklusive einer „Größenempfehlung“ auf dem linken Teller, wie das Gemüse/Obst/Wurzelwerk zu schneiden ist. Der halbiert gezeigte Apfel ist nach dem Kerngehäuse-Entfernen und Schälen auf ähnliches Format zu bringen. Gut 1 ½ Stunden später ist die Suppe fertig (kleines Bild oben links). Rührt man die Sahne unter, changiert die Farbe von frischem Tiefrot (beziehungsweise einen Tag „nachgereift“ Sattviolett) hin zu Pink wie rechts oben. Fotos: Uwe Jordan (3)

Quark mit Leinöl – Pellkartoffeln mit Leberwurst – Rindfleisch mit Meerrettichsoße: an diesem Dreigestirn wird die Lausitzer Küche oft festgemacht. Bestenfalls kommen (saure) Spreewaldgurken und hartgekochte sorbische Ostereier hinzu. Aber es muss doch noch mehr geben! Da sind wir ganz sicher. Um den Rest Deutschlands und der Welt davon zu überzeugen (und auch Ihnen, liebe Leser, ein Standardwerk an die Hand zu geben, wie Sie Ihre Gäste verwöhnen können), möchten wir, also der Hoyerswerdaer Wochenblatt Verlag, ein Buch mit Ihren Lieblingsrezepten herausgeben. Das wird eine spannende Sache.

Einsendeschluss 30. September

Denn neben den traditionellen Gerichten, von denen einige oben angedeutet sind und die bis heute unablässig Variationen erfahren haben dürften (auch durch Sie?), kamen ja nach 1955 Erzgebirgler, Mecklenburger/Vorpommern und Thüringer nach Hoyerswerda, in die neu entstehende Wohnstadt des Kombinates Schwarze Pumpe, und brachten ihre kulinarischen Vorlieben mit. Was ist davon geblieben, hat sich in der Lausitzer „Folklore“ verwurzelt? Das möchten wir genau so erfahren wie die Küchengeheimnisse, die es hier seit je gab und gibt – und erfahren möchten sie auch die Leser unseres geplanten Buches.

Senden Sie uns also bitte Ihr Lieblingsrezept (es dürfen sogar mehrere sein!), format-füllend handgeschrieben, auf einem weißen A-4-Blatt (auch ohne Foto!) – per Post an die unten stehende Adresse (Kennwort: „Kochbuch“) oder als PDF-Datei per eMail. Einsendeschluss für Ihre Rezept-Ideen ist der 30. September 2018.

Warum handgeschrieben (natürlich mit möglichst leserlichen Buchstaben!) und auf einem A-4-Blatt? Weil genau diese A-4-Blätter für das Buch, das in Ringbindung erscheinen wird, original reproduziert werden, nur etwas verkleinert; vom 21 x 29,5-cm-Format des A-4-Originals auf etwa 14,7 x 20,9 cm. Wenn Sie das Blatt mit einer Zeichnung wie im rechten Bild angedeutet oder einem reproduzierten Foto von den Zutaten oder dem fertigen Gericht (wie oben) ergänzen mögen, um „Leerstellen“ auf dem Blatt auszufüllen: Nur zu!

Vorleistung mit Roter Bete

Wir gehen heute in Vorleistung, was kulinarische Empfehlungen zum Nachkochen anbelangt: Ganz rechts im Kasten finden Sie eines meiner Lieblingsrezepte, und da es, abgesehen von der Sahne, die beim Servieren auch weggelassen werden kann, vegetarisch, sogar: vegan ist (und das bei mir ausgewiesenem Fleisch-Liebhaber!), dürfte auch der Übelwollendste nichts Verwerfliches daran finden. Falls doch, etwa mikroskopische Spuren von tierischen „Klärungsmitteln“ wie behauptete Rindergelatine im Apfelsaft? Entscheiden Sie selbst!

Einsendungen zum Rezeptbuch erbitten wir an: Hoyerswerdaer Wochenblatt Verlag GmbH
Lausitzer Platz 1, 02977 Hoyerswerda

[email protected]