• Einstellungen
Freitag, 26.10.2018

Lausitzer Füchse wollen zu den Erfolgen zurück

Von Frank Thümmler

Maximilian Franzreb stand am vergangenen Wochenende erstmals den Lausitzer Füchsen zur Verfügung. Die Berliner Eisbären hatten den kanadischen Olympiatorwart Kevin Poulin verpflichtet, der (natürlich) sofort die neue Nummer 1 ist. Franzreb rückte zurück ins zweite Glied und durfte Spielpraxis bei den Füchsen sammeln. Zumindest im Heimspiel gegen Bietigheim hielt er stark, konnte die Niederlage aber nicht verhindern.Foto: Thomas Heide
Maximilian Franzreb stand am vergangenen Wochenende erstmals den Lausitzer Füchsen zur Verfügung. Die Berliner Eisbären hatten den kanadischen Olympiatorwart Kevin Poulin verpflichtet, der (natürlich) sofort die neue Nummer 1 ist. Franzreb rückte zurück ins zweite Glied und durfte Spielpraxis bei den Füchsen sammeln. Zumindest im Heimspiel gegen Bietigheim hielt er stark, konnte die Niederlage aber nicht verhindern. Foto: Thomas Heide

© Thomas Heide

Eishockey, DEL 2

Füchse – EC Kassel HuskiesFr.,19.30

Wölfe Freiburg – Lausitzer FüchseSo.,18.30

Acht Siegen der Lausitzer Füchse in Folge zum Saisonauftakt sind inzwischen fünf Niederlagen nacheinander gefolgt. Das Erfolgsrezept der Lausitzer Füchse – das in jeder Sekunde extrem hohe Tempo mit Puckgewinnen in der gegnerischen Zone und schnellen Abschlüssen – war zuletzt, auch ohne die schnellen Berliner Förderlizenzspieler, abhanden gekommen. Dazu gab es vor allem im Überzahlspiel unübersehbare Probleme. Trainer Corey Neilson hatte jetzt eine Woche Zeit, an den Stellschrauben zu drehen. Es sollen und müssen wieder Punkte her, auch wenn die Füchse derzeit noch besser dastehen als vor der Saison erwartet. Gegen die Kassel Huskies, eines der Favoritenteams der Liga, wird das am Freitagabend zu Hause aber alles andere als einfach. Die Kasseler sind bislang nicht zufrieden (Platz sieben) und haben unter der Woche mit Bobby Carpenter einen ehemaligen NHL-Superstar (über 1 300 NHL-Spiele) als neuen Trainer verpflichtet. Die Folge: Alle werden sich neu beweisen müssen. Die Füchse dürfen sich auf einen kämpferisch starken Gegner gefasst machen.

Und am Sonntag geht es rund 800 Kilometer nach Freiburg. Die Wölfe haben das allererste Saisonspiel in Weißwasser aus ihrer Sicht unglücklich mit 5:4 nach Verlängerung verloren und brennen auf Revanche. (fth)

Eishockey, Regionalliga Ost

Tornado Niesky – ESC Dresden 1b Sa.,18.30

Bad Muskau Bombers – Niesky So.,16.00

Nach zwei ungewohnten Auswärtsniederlagen zum Saisonauftakt soll mit dem ersten Heiimspiel am Sonnabend die Aufholjagd für die Nieskyer Tornados, den Regionalligameister der vergangenen drei Jahre, beginnen. Allerdings fehlen beim ersten Heimspiel einige wichtige Spieler wie Sven Becher, Richard Rentsch, Jörg Pohling und David Vatter. Daniel Wimmer ist an diesem Tag gesperrt. Zwei weitere Cracks könnten krankheitsbedingt ausfallen. Das sieht also nach einem schwierigen Start in die neue Heimsaison aus, aber weitere Punktverluste dürfen sich die Nieskyer auch nicht leisten. Am Sonntag treffen die Nieskyer Cracks im nächsten Auswärtsspiel im Eisstadion in Weißwasser auf die Bombers von Rot-Weiß Bad Muskau. Auf alle Fälle werden dann Daniel Wimmer und David Vatter den Kader der Tornados verstärken.

Fußball, Sachsenliga

FV Eintracht Niesky(13.) – SV Olbernhau (5.) Sa.,15.00

Nach einem Befreiungsschlag in Glauchau empfängt die Nieskyer Eintracht einen bisher unbekannten Gegner. Die Entwicklung des SV Olbernhau in den letzten Jahren ist erstaunlich. Nach dem Aufstieg aus der Kreisliga in die Kreisoberliga im Jahr 2014 konnte man bereits zwei Jahre später den Aufstieg in die Landesklasse feiern. Nur zwei Jahre vergingen und schon stiegen die Olbernhauer erneut auf und ließen die Landesklasse hinter sich. Nun sind die Blau-Weißen in Sachsens höchster Spielklasse angekommen und schlagen sich auch hier beachtlich. Aus acht Spielen holten sie bereits 13 Punkte. Vier Punkte hinter den Olbernhauern lauert die Eintracht. Der hart erkämpfte Sieg in Glauchau ließ einen Ruck durch die Mannschaft gehen. Nun sollen endlich wieder positive Ergebnisse eingefahren werden. Mit einer Fortsetzung des Aufwärtstrends nach zwei Siegen in Folge will man sich weiter vom Tabellenkeller entfernen. Die Nieskyer wollen dem Heimpublikum außerdem endlich wieder einen Sieg schenken und damit auch den letzten Platz der Heimtabelle verlassen. Mut macht dabei, dass die Gegner aus Olbernhau in vier Partien auf des Gegners Platz erst zwei Tore zustande brachten.

Fußball, Landesklasse Ost

Die Neugersdorfer Reserve hat am vergangenen Wochenende trotz mäßiger Leistung gegen Trebendorf (1:0) die Tabellenspitze erobert und läuft am Sonnabend Gefahr, sie gleich wieder zu verlieren. Die Hentschel-Truppe muss zum Tabellenzweiten LSV Neustadt/Spree, der noch ungeschlagen ist (aber drei Remis) und ebenfalls mit Spielern gespickt ist, die bereits höherklassig unterwegs waren. Bei einem Gastgebersieg würde der LSV die Spitze übernehmen, bei einem Remis hätte Weißwasser (trifft zu Hause auf den Tabellenvierten Dresden-Striesen) die Chance. Der 4:0-Auswärtssieg bei den bis dahin noch ungeschlagenen Oderwitzern dürfte Mut machen. Trebendorf, das sich in den zwei Spielen unter Neutrainer Holger Fandrich (Profi u. a. bei Energie Cpttbus und Union Berlin) vor allem defensiv stabilisiert zu haben scheint, hat im Abstiegskampf mit dem Duell gegen den Tabellennachbarn SG Crostwitz ein extrem wichtiges Duell vor sich. Die Crostwitzer, gespickt mit einigen erfahrenen Tschechen (Torwart Kralicek, Runt, Sentivan, Benes) haben ihren bislang einzigen Sieg auswärts eingefahren. (fth)

Fußball, Kreisoberliga

Der 10. Spieltag der Kreisoberliga Oberlausitz wartet mit einem klassischen Spitzenspiel auf. Der Tabellenführer aus Neueibau hat den drittplatzierten VfB Zittau in der heimischen Bergland-Arena zu Gast. Während die Hausherren ihre Spitzenposition verteidigen möchten, kann der VfB bis auf einen Zähler an den SVN heranrücken. Unterdessen könnte der GFC Rauschwalde Nutznießer eines Unentschieden oder Zittauer Sieges werden. Gewinnt der GFC sein Auswärtsspiel beim FSV Kemnitz, könnte Rauschwalde der neue Tabellenführer nach dem Spieltag sein. Allerdings sind die Kemnitzer im Moment gut in Fahrt und wollen ihre Platzierung im Mittelfeld weiter festigen. Auch im Abstiegskampf stehen drei wichtige Spiele auf dem Programm. Der SV Gebelzig hat die Reserve aus Niesky zu Gast. Beide Kontrahenten liegen mit elf Punkten gleich auf und wollen sich von der verbotenen Zone weiter absetzen. Für Rot-Weiß Olbersdorf (5 Punkte) wird die Lage schon brenzlig. Ein Sieg im Heimspiel gegen die Oderwitzer Reserve (10 Punkte) scheint alternativlos, ansonsten fährt der Zug endgültig ab. Blau-Weiß Obercunnersdorf gastiert bei Stahl Rietschen-See. Drei Punkte liegen zwischen den Teams. Rietschen will Kontakt zum Spitzentrio halten, Obercunnersdorf kann sich im Mittelfeld etablieren. Mit einem ganz wichtigen Heimsieg im Rücken fährt der LSV Friedersdorf nach Schleife. Hier kann der LSV mit einem weiteren Erfolgserlebnis den Gegner in der Tabelle überholen. Die Hausherren werden aber ihren Heimvorteil nutzen wollen um weiterhin nicht mit dem Abstiegskampf in Berührung zu kommen. Holtendorf hat aus den letzten vier Spielen nur drei Punkte gesammelt und ist so auf Platz fünf zurückgefallen. Am Sonntag kommt mit Bad Muskau (2 Punkte) das abgeschlagene Schlusslicht. Bessert Holtendorf seine Bilanz auf oder sendet Bad Muskau ein Lebenszeichen? Der Anstoß zu dieser Begegnung erfolgt aufgrund der Zeitumstellung in der Nacht zuvor bereits um 14 Uhr. (stw)