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Freitag, 12.10.2018

Landespokal-Kracher in Niesky

Von Frank Thümmler

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Jiri Sisler (rechts) ist mit der Fußspitze vor seinem Mittweidaer Gegner am Ball. Auf seine Erfahrung wird es am Freitagabend ankommen, wenn die Eintracht gegen die Germania ins Sachsenpokal-Achtelfinale einziehen will. Foto: H.-E.Friedrich
Jiri Sisler (rechts) ist mit der Fußspitze vor seinem Mittweidaer Gegner am Ball. Auf seine Erfahrung wird es am Freitagabend ankommen, wenn die Eintracht gegen die Germania ins Sachsenpokal-Achtelfinale einziehen will. Foto: H.-E.Friedrich

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Eishockey, DEL 2

Füchse – Tölzer LöwenFr.,19.30

Heilbronner Falke – FüchseSo.,18.30

Jetzt ist sie also gerissen, die phänomenale Serie der Lausitzer Füchse mit acht Siegen zum Auftakt der DEL2-Saison. Nach dem 6:2 bei den Frankfurter Löwen am Sonntag sind die Cracks aus Weißwasser aber immer noch Spitzenreiter. Der Vorsprung auf den selbsternannten Titelanwärter aus der Finanzmetropole beträgt nun noch einen Punkt. Dennoch brauchen Fans, die sich die aktuelle Tabelle einrahmen wollen, nicht in Hektik verfallen. Mit den Tölzer Löwen erwarten die Füchse am Freitagabend einen Gegner, der nominell klarer Underdog ist. Nach zwei Siegen zum Auftakt gegen Bayreuth und Freiburg folgten sieben Niederlagen in Serie. Personalsorgen, mangelnde Chancenverwertung und immer wieder unnötige Rückstände machten der Truppe von Markus Berwanger das Leben schwer. Dennoch – mit der Scheibe können die Oberbayern auch umgehen. Und Weißwasser muss am Freitagabend zeigen, dass die recht eindeutige Niederlage vom Sonntag sie nicht ins Nachdenken gebracht hat.

Zwei Tage später treten die Jungs von Corey Neilson in Heilbronn an. Bemerkenswert: Die Falken haben in jedem ihrer vier Heimspiele bisher exakt drei Tore geschossen. Dreimal konnte der Tabellenachte so 3:2 gewinnen, am vergangenen Sonntag setzte es fünf Gegentore gegen Bietigheim und damit die erste Heimniederlage. Vier Tore auswärts zu schießen – das sollte für die offensiv bisher so ideen- und temporeich aufspielenden Füchse doch drin sein.

Fußball, Sachsenpokal

FV Eintracht Niesky – SV Germania Mittweida Fr.,20.00

Freitagabend. Flutlicht. Pokalspiel. Fußballherz was willst du mehr? In der dritten Runde des Sachsenpokals steht ein solches Highlight für die Nieskyer Fußballfreunde auf dem Programm. Die Eintracht empfängt eine Mannschaft, die erst kürzlich auf der Jahnsportstätte gewinnen konnte – den SV Germania Mittweida.

Nach dem 2:1-Auswärtssieg gegen die Nieskyer lief es für die Blau-Weißen allerdings nicht mehr gut. Erst verlor man 0:3 auf heimischem Platz gegen Grimma und anschließend setzte es ein 0:2 beim SV Olbernhau. In der Landesligatabelle trennen beide Mannschaften bei gleichem Torverhältnis nur drei Punkte. Ähnlich wie in der Begegnung in der Liga vor zwei Wochen ist also eine Partie auf Messers Schneide zu erwarten.

Die Eintrachtkicker haben nach der Niederlage gegen Mittweida eine Reaktion gezeigt. Es folgten ein 2:0-Auswärtssieg gegen Chemnitz und ein 0:3 im Heimspiel gegen Grimma, welches die Leistung der Mannschaft jedoch nicht widerspiegelt. Die Grimmaer zeigten sich hingegen als abgezockter Favorit und nutzten ihre Chancen eiskalt.

Natürlich will die Mannschaft um Trainer Paul Neumann in die nächste Pokalrunde einziehen und so die Heimniederlage gegen Mittweida vergessen machen. Mit einer besseren Chancenverwertung und einer konzentrierten und engagierten Leistung könnte dann ein lukrativer Gegner im Achtelfinale winken. (tg)

FC Oberlausitz Neugersdorf – FSV Zwickau

Sa.,13.00

Noch ein Pokal-Höhepunkt erwartet die Fußballfreunde aus dem Kreis im Oberland. Erstmals greifen am Wochenende auch die Dritt- und Regionalligisten in den Sachsenpokal-Wettbewerb ein. In Neugersdorf kommt es zur Spitzenpartie dieser Runde, denn der FC Oberlausitz empfängt den einzigen Drittligisten Sachsens, den FSV Zwickau.

Karsten Hutwelker sieht in diesem Los aber keine Last, sondern eher die Herausforderung: „Klar, es ist der stärkste Gegner, den wir ziehen konnten. Aber es ist auch eine Chance. In so einem Spiel können wir als junge Truppe wachsen.“ Mut machen dem Trainer die letzten Auftritte seiner Mannschaft. Von den letzten fünf Heimspielen wurden drei gewonnen, und bei den Unentschieden gegen Babelsberg und Erfurt war für den FCO deutlich mehr drin als jeweils nur ein Punkt. „Wir können durchaus für eine Überraschung sorgen“, glaubt Hutwelker an seine Mannschaft.

Fußball, Kreispokal-Achtelfinale

Neun Kreisoberligisten sind noch im Kreispokal vertreten, vier von ihnen bleiben am Sonnabend in jedem Fall auf der Strecke. Vier reine Kreisoberliga-Duelle versprechen eine extra Portion Spannung. Titelverteidiger VfB Zittau hat den SC Großschweidnitz-Löbau zu Gast. Die Formkurve beider Teams entwickelte sich zuletzt in unterschiedliche Richtungen. Während die Zittauer nach holprigem Start schon auf den dritten Tabellenplatz geklettert sind, rutschte der Sportclub bis auf den 13. Rang ab. Die Favoritenrollen sind auch im Duell des Vorjahresfinalisten aus Rietschen und dem SV Rot-Weiß Bad Muskau klar verteilt. Die Stahl-Elf liegt auf Platz fünf, Bad Muskau ist unterdessen in der Liga noch sieglos und liegt mit zwei Punkten am Tabellenende. Den einzigen Saisonsieg feierten die Parkstädter in Runde zwei des Pokals bei der zweiten Mannschaft des SV Neueibau.

Auf dem Bertsdorfer Sportplatz an der Kirche treffen zwei Kreisoberliga-Tabellennachbarn aufeinander. Aufsteiger BSV hat den FSV Kemnitz zu Gast. Beide Teams liegen mit zehn Punkten gleich auf und liebäugeln mit dem Einzug in das Viertelfinale. Der SV Gebelzig schlägt sich als KOL-Aufsteiger mit elf Punkten gut, hat im Pokal nun die Mannschaft aus Olbersdorf zu Gast. RWO liegt in der Tabelle zwar auf Platz 15, hat in der Runde zuvor aber den SV Neueibau ausgeschalten. Der letzte Kreisoberligist im Bunde ist die SG Blau-Weiß Obercunnersdorf, welche am Samstag zum Kreisliga-Spitzenreiter Gelb-Weiß Görlitz reisen muss. Ebenfalls am Sonnabend steigt ein spannendes Spiel zwischen den Kreisligisten aus Spitzkunnersdorf und Kodersdorf. Spitzkunnersdorf ist noch gänzlich ohne Niederlage und möchte seine Serie auch gegen die leicht favorisierte Aufbau-Elf fortsetzen. Am Sonntag stehen dann die zwei restlichen Begegnungen der aktuellen Spielrunde auf dem Programm. Bereits am Vormittag ab 10.30 Uhr will der letzte verbliebene Kreisklassen-Vertreter aus Uhyst die nächste Überraschung schaffen. Erst in der vergangenen Woche schaltete man in der zweiten Runde mit Rothenburg den Kreisliga-Tabellenführer (Staffel 1) aus. Jetzt kommt der Fünfte aus Deutsch Ossig. Am Nachmittag will der FSV Oppach dann im Heimspiel gegen den Ligakonkurrenten FSV Kemnitz II als letztes Team das Viertelfinalticket lösen. (stw)