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Samstag, 10.11.2018

Kultusminister zu Gast im Geopark

Christian Piwarz besucht ein Unternehmer-Treffen in Dorfhain. Thema ist auch der Fachkräftemangel.

Von Verena Schulenburg

© Symbolbild/dpa

Dorfhain. Der sächsische Kultusminister Christian Piwarz ist am Montag, dem 12. November, in Dorfhain zu Gast. Anlass dazu gibt die Senatorenrunde des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft, welche diesmal in der geotechnischen Erlebniswelt Georado stattfindet, teilt die Stiftung mit.

Die Mitglieder – allesamt sächsische Unternehmer – werden sich zur schulischen und beruflichen Bildung sowie zu Maßnahmen gegen den Fachkräftemangel austauschen. Dafür will Georado den passenden Rahmen liefern. Mit seiner Verbindung von Theorie und Praxis zu allen Themen rund um die Geotechnik sowie der aktuellen Sonderausstellung zum Thema Werte setzt das Areal Impulse für Diskussionen. Ergänzend dazu wird Jens Jähnig, Vorstand der Georado-Stiftung, den Teilnehmern das Projekt zum nationalen Geopark „Sachsens Mitte“ vorstellen, das der Region einen Imagegewinn bringen soll.

Im Austausch der sächsischen Unternehmer mit Kultusminister Piwarz geht es vor allem um die vielen verschiedenen Aspekte des Bildungswesens im Freistaat. Angefangen bei der schulischen Bildung, dem Lehrermangel und lebenslangen Lernen bis hin zur Frage, wie der Übergang zur beruflichen Bildung gestaltet werden kann, um dem Fachkräftemangel in der Region entgegenzuwirken. Staatsminister Christian Piwarz wird dabei die Pläne der Landesregierung erläutern.

„Die geotechnische Erlebniswelt ist für diese Diskussion der denkbar beste Ort, weil er eindrucksvoll beweist, wie diese Aufgaben gelöst werden können“, sagt Jens Jähnig, Vorsitzender der Georado-Stiftung. Das Georado versteht sich als Weiterbildungsstätte für die Sicherung am Felsen und etabliert seit drei Jahren den Praxistag der Geotechnik, der Theorie und Praxis miteinander verknüpft und Berufseinsteiger sowie Branchengrößen in Workshops einander näher bringt. „Darüber hinaus spielen grundsätzliche Überlegungen eine Rolle: Welche Werte pflegt unsere Gesellschaft, wie gestalten wir das Miteinander in unserer Heimat?“, so Jähnig.