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Dienstag, 10.07.2018

Sarazzin streitet mit Verlag Random House

München. Im Streit zwischen dem früheren Berliner Finanzsenator und Ex-Bundesbanker Thilo Sarrazin und dessen altem Verlag hat der Richter am Landgericht München I für eine gütliche Einigung geworben. Sarrazin wirft dem Verlag Random House Rufschädigung vor, weil dieser sein neues Werk plötzlich nicht mehr habe veröffentlichen wollen. Dabei habe er inhaltlich geliefert, was der Verlag bestellt habe, sagte Sarrazin in der Verhandlung am Montag. Die Gegenseite argumentiert, das Manuskript habe sich – wie jedes Werk des umstrittenen Autors – als sehr arbeitsintensiv erwiesen, weil etwa zahlreiche Fußnoten hätten geprüft werden müssen. In der damaligen Fassung sei es nicht publikationsfähig gewesen. Beide Seiten hatten die Zusammenarbeit schließlich beendet. (dpa)

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