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Mittwoch, 11.07.2018

Hochhaus in Flammen

Von Matthias von Viereck

Hollywood setzt immer wieder auf Wolkenkratzer als Schauplatz. Davon künden Kinowerke wie „Flammendes Inferno“, „Mission: Impossible“ oder „Stirb langsam“. Diesmal ist es Dwayne Johnson, der seine Frau und seine zwei Kinder aus einem brennenden „Skyscraper“ retten muss. Rawson Marshall Thurber zeichnet nicht nur für das Drehbuch, sondern auch für die Regie verantwortlich.

Zehn Jahre liegt der Einsatz zurück, bei dem Will Sawyer (Johnson) als Polizist einen schweren Fehler beging und seinen linken Unterschenkel einbüßte. Seitdem hat der mittlerweile graumelierte ehemalige FBI-Mann keine Waffe mehr angerührt. Dafür hat er nun eine aparte Frau, zwei süße Kinder und einen neuen Job als Sicherheits-Experte. In dieser Funktion hat er sich auch des höchsten Gebäudes der Welt angenommen: Das Hongkonger „Pearl“ soll drei Mal soviele Meter zählen wie das Empire State Building. Sawyer, der mit seiner Unterbein-Prothese mehr humpelt als geht, kommt nach eingehender Prüfung zu dem Ergebnis: „Das Pearl ist der sicherste Mega-Wolkenkratzer der Welt.“ Doch alle Technik hat ihre Lücken. Und so steht schon bald ein Teil des 240 Stockwerke hohen Architekturwunders in Flammen. Mittendrin: Sawyers Familie.

„Skyscraper“ ist ein typischer Action-Film, als er weniger mit einer glaubwürdigen oder gar ausgeklügelten Geschichte, dafür aber mit manch imposantem Schauwert aufwartet. Nicht immer kann man ob all der hanebüchenen, ja teils albernen Action-Ideen ein Lachen unterdrücken. Nichts jedenfalls ist dieser, über weite Strecken zwar recht sinnfreie und doch unterhaltende Blockbuster für Kinobesucher mit Höhenangst. (dpa)

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