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Dienstag, 10.07.2018

Die Entdeckung des Weitblicks

© - keine Angabe im huGO-Archivsys

Die Elbe wird hier vermessen. Dieser Kupferstich ist zu sehen in der Ausstellung „Der erweiterte Blick – Dresdner Stadtbilder in der Frühen Neuzeit“ und stellt ein besonderes Zeugnis der Entdeckung des Weitblicks in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts dar. Eine großformatige Zeichnung, die jüngst von den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden erworben wurde, diente als Vorlage für den hier abgebildeten Kupferstich von Caspar Merian. Er nahm das Blatt in die mehrbändige „Topographia Germaniae“ auf, eines der bedeutendsten Werke geografischer Illustration.

Vom 30. Juni bis 24. September 2018 wird die Neuerwerbung in den Kontext weiterer Dresdner Stadtansichten des 16. bis 17. Jahrhunderts aus dem Kupferstich-Kabinett gestellt. Zu sehen sind im Studiolo im Dresdner Schloss 31 Werke, darunter Grafiken aus der bedeutenden topographischen Sammlung Theodor Bienerts sowie Darstellungen des Dresdner Riesensaals mit sächsischen Veduten nach den Vorlagen des Oberlandbaumeisters Wilhelm Dilich. Illustrierte Bücher und historische Vermessungsgeräte ergänzen die Betrachtung der frühen Landschaftsdarstellung und -vermessung.

Stadtansichten in Städtebüchern jener Zeit waren nur bedingt verlässlich. Trotzdem wurden sie gesammelt. Das Finden von Fehlern war eine beliebte Herausforderung für Kenner. © SKD, Foto: Herbert Boswank

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