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Montag, 10.09.2018

Kubschützer Nachwuchs bejubelt doppelten Titelgewinn

Die Mädchen und Jungen der Altersklasse U 12 sind Deutscher Meister im Feldfaustball.

Von Joachim Pietschmann

So sehen Sieger aus: Die Kubschützer jubeln auf dem obersten Podest. Foto: SZ
So sehen Sieger aus: Die Kubschützer jubeln auf dem obersten Podest. Foto: SZ

© SZ

Faustball. Groß war der Jubel auf dem Kubschützer Faustballplatz, als die 15 Spielerinnen und Spieler der männlichen und weiblichen U 12 samt ihrem Trainerteam in Empfang genommen wurden. Etwa 40 Freunde und Fans hatte sich zu später Stunde eingefunden, um ein Ehrenspalier zu bilden und mit einem Feuerwerk die neuen Deutschen Meister im Feldfaustball zu feiern. Nie zuvor ist es in dieser Altersklasse einem Verein gelungen, in beiden Kategorien den Deutschen Meistertitel zu erringen.

Im oberschwäbischen Biberach mussten beide Mannschaften zunächst in der Vorrunde bestehen. Die Mädchen bekamen es mit dem Ahlhorner SV, dem TV Jahn Schneverdingen und dem VfL Kellinghusen zu tun, deren Damen-Mannschaften zwei Wochen zuvor bei der Deutschen Meisterschaft die Plätze zwei bis vier belegt hatten. Vierter Gegner in der Vorrunde war der Hammer SC 08. Von den großen Namen ließ sich das Team um Spielführerin Judith Wresinski allerdings nicht einschüchtern. Nach drei Siegen und einem Remis stand der erste Gruppenplatz fest.

Auf die Kubschützer Mädchen warteten in der Zwischenrunde der Ohligser TV und der TSV Karlsdorf. Die Kubschützerinnen bezwangen die Rheinländer aus Ohligs souverän mit 11:7 und 11:1. Anschließend ging es gegen den badischen TSV Karlsdorf um den Finaleinzug. In einem dramatischen Spiel setzten sich die Kubschützerinnen mit 2:1 durch und zogen ins Endspiel ein. Hier wartete erneut der Ahlhorner SV und mit einem 11:5 und 11:6 sicherten sich die Schützlinge der Trainerinnen Andrea Leidig und Grit Hempel den Titel.

Die Jungen trafen in der Vorrunde auf den Güstrower SC, den TV Dörnberg, den TV Unterhaugstett, den Leichlinger TV und den Ahlhorner SV. Vier Siegen stand eine Niederlage gegen Unterhaugstett gegenüber. Danach zogen die Kubschützer durch ein 11:6 und 11:8 gegen den TuS Empelde ins Viertelfinale ein. Gegner war dort der TV Waibstadt. Etwas unglücklich verloren die Kubschützer Jungs den ersten Satz, kämpften sich jedoch zurück ins Spiel. Mit einem 11:7 und 11:6 in den beiden folgenden Sätzen sicherten sich die Randbautzener den Einzug ins Halbfinale.

Hier wartete wieder der TV Unterhaugstett. Nach einem harten Fight musste das Team um Spielführer Felix Lieberwirth den ersten Satz abgeben. Angefeuert von den vielen mitgereisten Fans wurde Kubschütz immer stärker und sicherte sich mit einem 2:1 (9:11, 11:5, 11:7) die Finalteilnahme gegen den TV Bretten. Was dann folgte, war für Spieler und die vielen mitgereisten Fans wie ein Traum. Nachdem die Mädchen vorgelegt hatten, gingen die Jungs voller Euphorie ins Endspiel. Von Beginn an schenkten sich Kubschütz und Bretten nichts, die Führung wechselte mehrfach. Letztlich gewannen die Badener den ersten Satz 14:12. Kubschütz erkämpfte sich aber mit einem 12:10 den Satzausgleich. Bei einsetzendem Regen wurde der Entscheidungssatz immer mehr zu einem Angabenspiel. Bis zum 14:14 punkteten beide Teams jeweils abwechselnd. Der nächste Ball sollte entscheiden. Den Vorteil der eigenen Angabe nutzte Alexander Koch und servierte den Matchball so, dass die Brettener Abwehr ihn nicht zurückspielen konnte. Die zweite Goldmedaille war gesichert!

Mädchen: Judith Wresinski, Celina Matizza, Liesbeth Giricz, Pauline Pech, Hedi Friedrich, Johanna Marquardt und Katharina Kretschmar.

Jungen: Felix Lieberwirth, Alexander Koch, Konrad Petzold, Jonathan Bretschneider, Paul Nüssler, Kurt Hoinicki, Johann Krische und Gregor Hempel.