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Mittwoch, 16.05.2018

Kommentar: Radweg verdient mehr Aufmerksamkeit

Der Elberadweg ist kein Luxus oder eine Liebhaberei. Die Trasse ist ein sehr wichtiger Faktor für die hiesige Wirtschaftsentwicklung. Ob die positiv oder negativ ist, lässt sich am Steueraufkommen oder Gewerbean- und abmeldungen relativ gut ablesen.

Die Firmen, die im Tourismus aktiv sind, müssen aber auch wissen, wohin die Reise auf dem Elberadweg geht. In Umfragen des Allgemeinen Deutschen Fahrradclubs wurde der Elberadweg zum zwölften Mal in Folge zum beliebtesten Radfernweg gewählt. Ein großer Erfolg.

Doch nichts geht von allein. Um Stärken und Schwächen zu erkennen und darauf reagieren zu können, sind Zahlen und Analysen nötig. Sie geben den Firmen, die hier vom Elberadweg profitieren, wichtige Orientierung. Die nächste detaillierte Studie sollte vorliegen, bevor der Elberadweg seinen Spitzenplatz verliert. So kann man noch gegensteuern.

Regelmäßig muss dafür Geld in die Hand genommen werden. Nur darf es keine so peinliche Zahlenjonglage geben wie 2015. Diese Analysen sollte man auch nicht allein dem Tourismusverband und seinen Mitgliedern aufbürden. Dresden hat beispielsweise Zählstellen auf dem Elberadweg an der Waldschlößchenbrücke und am Blauen Wunder eingerichtet. Das sollte auch zwischen Königstein und Bad Schandau möglich sein und würde wichtige Erkenntnisse bringen.

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