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Freitag, 13.07.2018

Kommentar: Ein so großer Traum braucht viel Mut

SZ-Redakteurin Daniela Pfeiffer.
SZ-Redakteurin Daniela Pfeiffer.

© Matthias Weber

Ihr Mut, vor allem aber ihr langer Atem sind in den Eröffnungsreden zum Hotel der Sinne betont worden. Als touristische Pioniere am Berzdorfer See sind sie bezeichnet worden. Ein treffendes Bild, denn vor vor zehn Jahren haben Ina Lachmann und ihr Mann auf der grünen Wiese gestanden und von ihrem Hotel geträumt. Das Ziel vor Augen haben sie den Glauben daran nie verloren und auch nicht den Mut – trotz aller Schwierigkeiten, die sie meistern mussten. Es wäre ihnen so zu wünschen, dass das belohnt wird, durch viele zufriedene Gäste und eine hohe Auslastung. Die Görlitzer haben sie offenbar schon mal hinter sich, denn die strömen seit der Restaurant-Eröffnung in Scharen auf die Halbinsel. Es ist schön, dass die Insel der Sinne nicht einem geschlossenen Hotel-Publikum vorbehalten bleibt, sondern die Einheimischen hier genauso herkommen können. Und dem öffentlichen Restaurant soll im zweiten Bauabschnitt noch die 1000 Quadratmeter große öffentliche Wellnessanlage folgen – und ganz nebenbei bemerkt auch noch 16 Ferienhäuser. Ina Lachmann und Henry Hedrich sind also noch lange nicht am Ziel ihrer Träume, aber sie haben eine wichtige Zwischenetappe erreicht. Hoffentlich folgen noch einige mit anderen Visionen und ähnlich großem Mut ihrem Beispiel und machen den See endgültig zu einem Anziehungspunkt und einem touristischen Höhepunkt der Region.

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