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Mittwoch, 16.05.2018

Klinikum gibt Azubis mehr Geld

Wer einen Pflege- und Büroberuf am städtischen Klinikum Görlitz erlernt, erhält ab September fast bis zu 18 Prozent mehr Gehalt – je nach Ausbildungsjahr.

Blick auf das Klinikum-Gelände.
Blick auf das Klinikum-Gelände.

© Paul Glaser

Görlitz. Auszubildende der Pflege- und Büroberufe im Städtischen Klinikum Görlitz erhalten ab 1. September 2018 mehr Geld. Gesundheits- und (Kinder-)Krankenpfleger, Entbindungshelfer/Hebammen bekommen demnach künftig 875 Euro (bisher 810) im ersten, 990 Euro (870) im zweiten und 1020 Euro (970) im dritten Lehrjahr. Das bedeutet eine Steigerung zwischen rund fünf und fast 14 Prozent. Kaufleute für Büromanagement erhalten hingegen bald 700 Euro (bisher 610) im ersten, 750 Euro (660) im zweiten und 800 Euro (680) im dritten Lehrjahr. Hier liegt die Erhöhung somit zwischen fast 14 und 18 Prozent. „Wir wollen die Ausbildungsberufe attraktiver gestalten“, begründet Klinikum-Sprecherin Katja Pietsch den Zuwachs.

So absolvieren Schüler eine nach ihrer Auskunft anspruchsvolle und exzellente Ausbildung, erhalten eine starke praktische und theoretische Ausbildung in der Pflege und im kaufmännischen Bereich. Sie können damit in Krankenhäusern, ambulanten und stationären Pflege- oder Rehabilitationseinrichtungen und in kaufmännischen Abteilungen verschiedenster Unternehmen tätig sein. Das Klinikum unterhält eine eigene medizinische Berufsfachschule, in der jährlich 190 Schüler ausgebildet werden. Ab 1. September 2018 wird diese als „Krankenhausakademie des Landkreises Görlitz“ in gemeinsamer Trägerschaft mit dem Klinikum Oberlausitzer Bergland auf zukünftig 280 Plätze erweitert. Die theoretische Ausbildung erfolgt an der Akademie in Görlitz. Die Praxis findet in den Krankenhäusern statt

„Unsere Absolventen haben regional und überregional sehr gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt“, sagt Geschäftsführerin Ulrike Holtzsch. Davon profitiert auch das Klinikum. Besonders der Bedarf an sehr gut ausgebildeten und qualifizierten Pflegekräften wächst. Deshalb übernimmt das Klinikum regelmäßig Absolventen, in den vergangenen Jahren jeweils etwa 20 Absolventen. „Als einer der größten Arbeitgeber im Gesundheitswesen der Region tragen wir dazu bei, Fachkräfte hier zu halten“, sagt sie. (SZ/tc)

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