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Mittwoch, 04.07.2018

Keine leichte Saison

Von Dirk Westphal und Harald Grotzke

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Mit 177 Treffern war Kati Kater die erfolgreichste Waldheimer Torschützin der vergangenen Saison.Foto: André Braun
Mit 177 Treffern war Kati Kater die erfolgreichste Waldheimer Torschützin der vergangenen Saison. Foto: André Braun

© André Braun

Claudia Geißler stellte ein Spiegelbild der VfL-Mannschaft dar. Ihre Leistungen schwankten in der Rückrunde wie die der gesamten Waldheimer Truppe. Foto: André Braun
Claudia Geißler stellte ein Spiegelbild der VfL-Mannschaft dar. Ihre Leistungen schwankten in der Rückrunde wie die der gesamten Waldheimer Truppe. Foto: André Braun

© André Braun

Keine leichte Saison hat der Waldheimer Handball hinter sich. Auch nicht der im Frauenbereich. Entsprechend gestaltete sich die Spielserie der Schützlinge von Ulf Seeger insgesamt doch durchwachsen.

Nach der Hinrunde stand der VfL Waldheim 54 (9./18:26) als Vierter noch im erwarteten Tabellenteil. Danach ging es allerdings aus unterschiedlichen Gründen stetig bergab. Nur noch fünf Pluspunkte kamen im Frühjahr auf das Habenkonto. Aber auch schon m ersten Durchgang der Saison gab es personelle Probleme bei den Zschopaustädterinnen. In der Rückrunde konnten diese dann aber nicht mehr so wie vorher kompensiert werden.

Spielerische Leistung leidet

Die spielerische Leistung litt folgerichtig immer mehr und das führte zu vielen Punktverlusten. So ging der Blick immer mehr in die Abstiegszone, die aber zum Glück gerade noch so vermieden wurde. Für die neue Saison in der Verbandsliga Staffel West, in die die Waldheimerinnen wechseln, ist dem VfL zu wünschen, dass es gelingt, die genannten Probleme abzustellen und wieder in Tabellenregionen anzuklopfen, wo ein solch etablierter Verein hingehört.

Auf dem Spitzenrang der Verbandsliga Staffel Ost kam der SV Rotation Weißenborn (1./38:8) ein. Nach zwei Vizemeistertiteln in den Vorjahren gelang dieses Mal der Aufstieg in die Sachsenliga. Die Rotation-Frauen gaben in der Rückrunde nur drei Punkte ab und sicherten so den verdienten Staffelsieg. Sie mussten dabei aber immer auf das Überraschungsteam SG Klotzsche (2./34:10) achten. Die Dresdenerinnen haben in der Rückrunde die gleiche Punktebilanz wie der Meister erreicht und blieben diesem damit – wie schon zur Saisonhalbzeit – immer dicht auf den Fersen.

Spannung in der Spitzengruppe

Vor der Rückrunde war auch noch der HC Elbflorenz 2010 (3./28:16) dicht am Spitzenplatz dran, konnte aber durch nur noch elf Zähler den Anschluss nicht mehr halten. Der Aufsteiger Sportfreunde 01 Dresden (4./25:19) war zur Halbzeit noch Achter, steigerte sich im zweiten Durchgang nochmals und sprang somit auf den vierten Platz. Weitere 15 Pluspunkte machten das möglich. Weißenborn und Klotzsche, aber auch Elbflorenz und der famose Neuling waren die dominierenden Mannschaften.

Der HSV Weinböhla (5./23:21) war nach dem Seuchenjahr der Vorsaison stark verbessert und stets im Mittelfeld präsent. Der SV Koweg Görlitz II (6./21:23) brachte zwei konstant solide Durchgänge auf das Spielfeld und auch der zweite Aufsteiger, TBSV Neugersdorf (7./21:23), kann mit seiner Listung mehr als zufrieden sein. Der VfL Meißen (8./20:24) war in der Rückrunde etwas schwächer und musste damit auch einen Absturz von drei Plätzen hinnehmen, ohne allerdings in Gefahr zu geraten.

HC Rödertal III (10./15:29), Burgstädter HC (11./15:29) und USV TU Dresden II (12./8:36) bewegten sich die gesamte Saison in der Abstiegszone. Rödertal konnte sich retten, Burgstädt und der USV TU II müssen in die Bezirksliga absteigen. Die Leistungen der beiden Absteiger langten im Gegensatz zu den besseren Platzierungen im Vorjahr nicht zum Klassenerhalt.

Mit Bischofswerda, Neustadt/Sebnitz und Heidenau kommen gleich drei Sachsenligaabsteiger in diese Staffel. Aus der Bezirksliga steigt der SSV Stahl Rietschen auf.

Das tangiert die Zschopaustädterinnen allerdings nicht mehr, denn diese werden sich nach ihrem Wechsel in die Staffel West fast ausnahmslos mit neuen, unbekannten Gegnern auseinanderzusetzen haben.

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