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Montag, 13.08.2018

„Kein Offensiv-Feuerwerk“

Von Sebastian Wutzler

Erster Auftritt nach dem Vereins- und Farbwechsel: Pascal Testroet im ungewohnten Lila. Foto: dpa/Robert Michael
Erster Auftritt nach dem Vereins- und Farbwechsel: Pascal Testroet im ungewohnten Lila. Foto: dpa/Robert Michael

© dpa

Die beste Nachricht vornweg: Erzgebirge Aue und der 1. FC Magdeburg haben am zweiten Spieltag der neuen Saison in der 2. Fußball-Bundesliga ihren ersten Punkt erkämpft. Das direkte Duell der beiden Ostvereine endete jedoch 0:0. Ein Ergebnis, mit dem der Aufsteiger aus Magdeburg etwas besser leben konnte. „Wir sind erst mal zufrieden über den Punkt. Aue konnte uns nicht sein Spiel aufdrücken“, sagte Magdeburgs Trainer Jens Härtel. Die Auer blieben als Gastgeber vor allem offensiv vieles schuldig. „Wir können schon auch enttäuscht sein“, meinte Aues Erfahrenster Christian Tiffert. „Wir sind aber noch nicht in der Phase, in der wir einen Punkt kritisieren müssen.“

Beide Trainer nahmen im Vergleich zum ersten Spiel Veränderungen in ihren Aufstellungen vor, und so kam es auch zum Wiedersehen zweier Ex-Dynamos. Mittelstürmer Pascal Testroet, der erst am Dienstag aus Dresden kam, traf auf Defensivexperte Dennis Erdmann.

Die erste Hälfte war geprägt von vielen Zweikämpfen im Mittelfeld, zudem standen beide Abwehrreihen sehr sicher. Chancen kamen dadurch kaum zustande. In der 16. Minute konnten sich die Auer einmal durchsetzen. Jan Hochscheidt spielte den Ball in den Lauf von Sören Bertram, der frei vor Torhüter Jasmin Fejzic auftauchte und den Ball über die Linie drückte. Allerdings hatte der Schiedsrichter-Assistent vorher auf Abseits entschieden – eine knifflige Entscheidung. Nach etwas mehr als einer halben Stunde stand das erste Mal Testroet im Blickpunkt. Eine Hereingabe von der rechten Seite nahm er technisch gekonnt an, drehte sich um die eigene Achse, um sofort abzuschließen. Der Ball flog nur knapp am Magdeburger Kasten vorbei.

Die Gäste strahlten vor der Pause so gut wie keine Gefahr vor dem Tor von Aues Schlussmann Martin Männel aus. Das änderte sich zumindest etwas nach dem Seitenwechsel. Mit Dimitri Nazarov brachte Aues Trainer Daniel Meyer dann sogar einen dritten Stürmer. Mehr als ein Kopfball von Dennis Kempe, den Fejzic mit den Fingerspitzen zur Ecke abwehrte, sprang aber nicht heraus. Auch in der Schlussphase fehlte es vor allem Aue an Ideen und Bewegung. Ein Offensiv-Feuerwerk sei es nicht gewesen, meinte Tiffert. Es sei aber dennoch besser gewesen als beim 0:1 zum Auftakt bei Union Berlin. (dpa)

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